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Ostholstein Breitband: Ausbau durch ZVO zieht sich hin
Lokales Ostholstein Breitband: Ausbau durch ZVO zieht sich hin
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20:13 30.09.2016

Es wird kompliziert mit dem Breitbandausbau für eine schnellere Internetversorgung auf Fehmarn. Für die Internetnutzer auf der Insel, darunter auch sehr viele Vermieter auf den Dörfern, ist das Vorgehen nur schwer zu durchschauen und wird sich voraussichtlich noch bis zum Sommer 2017 hinziehen, jedenfalls soweit es sich um Baumaßnahmen des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) handelt.

In der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung Fehmarn im Burger Senator-Thomsen-Haus erläuterte Torsten Hindenburg von der Breitbandsparte des ZVO, dass es auf der Insel so genannte „Schwarze Flecken“

gäbe, wo der ZVO das Netz nicht ausbauen dürfe, weil er sonst als kommunales Versorgungsunternehmen (öffentliche Hand“ in den Markt eingreifen würde.

Auf Fehmarn sind laut Hindenburg die Ortschaften Meeschendorf, Sahrensdorf, Neue Tiefe, Burgtiefe, Burgstaaken, Wulfen, Avendorf, Strukkamp, Bisdorf, Lemkenhafen, Kopendorf und Bannesdorf davon betroffen.

In anderen Orten wie Landkirchen, Petersdorf oder Dänschendorf werde es zu einer „digitalen Spaltung“ kommen, ein Teil werde vom ZVO, der andere von Privatanbietern ausgebaut.

Das Ausschreibungsverfahren für die Maßnahmen laufe zur Zeit, so Hindenburg. In den „Breitbandausschuss“ wurden Jörg Weber und Werner Ehlers gewählt.

mk

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