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Ostholstein Buchholz: „Land steht an der Seite der Region“
Lokales Ostholstein Buchholz: „Land steht an der Seite der Region“
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16:47 07.11.2018
Lärmschutz ist eines der wichtigsten Themen im Forderungskatalog der Region. Quelle: STADT BAD SCHWARTAU (HFR)
Ostholstein

Nach der Kritik am früheren Abgabetermin für das Bahntrassen-Konzept bekräftigt Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP), dass „das Land an der Seite der Gemeinden und des Kreises Ostholstein steht“. Bezüglich der kommunalen Forderungen erwarte er von der Bahn Lösungsvorschläge, die von beiden Seiten akzeptiert würden.

Im Dialogforum war zunächst angekündigt worden, dass Bahn und Region noch weitere sechs Monate lang gemeinsam am Konzept für die Schienenanbindung der festen Beltquerung arbeiten würden. Kurz darauf hat das Bundesverkehrsministerium die Fristverlängerung wieder einkassiert; bis Ende des Monats muss das Papier nun dort eingereicht werden. Landrat Reinhard Sager (CDU) und weitere Vertreter der Region hatten daraufhin Befürchtungen geäußert, dass die Forderungen der Region in der kürzeren Zeit nicht ausreichend berücksichtigt werden könnten (die LN berichteten).

Minister Buchholz hatte nach der Ankündigung des neuen Abgabetermins erklärt, er würde eine Beschleunigung der Planung begrüßen. Auch er betont jedoch: „Auch wenn ich den Zeitdruck der DB AG verstehe, darf dieser sich nicht zum Nachteil der Kommunen auswirken.“

Die Bahn hat bereits erklärt, dass die Frist aus ihrer Sicht ohne negative Folgen für die Region eingehalten werden könne. Die wichtigsten Punkte seien bereits geklärt; zurzeit liefen Gespräche mit den Kommunen, um auch die letzten Fragen zu klären. Auch das zuständige Bundesministerium betrachtet die zusätzlichen sechs Monate als „nicht erforderlich“. Beide verweisen auf den Zeitdruck: Die Hinterlandanbindung müsse fertig sein, wenn (voraussichtlich 2028) der erste Verkehr durch den Belttunnel rolle.

Landesverkehrsminister Buchholz begrüßt, dass die Bahn zügig das Gespräch mit den Kommunen gesucht habe, um „Akzeptanzlösungen“ zu erarbeiten. Ziel sei es, alle offenen Punkte zu klären. „Die Zeit nehmen wir uns“, betont Buchholz. Sollte eine Einigung bis Ende November nicht möglich sein, „wird auch dies im Bericht dokumentiert“.

Jennifer Binder

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