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Ostholstein Bürgermeister will Potenzial des Strandspas besser nutzen
Lokales Ostholstein Bürgermeister will Potenzial des Strandspas besser nutzen
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20:10 31.07.2018
Die Außenansicht des Sport- und Gesundheitszentrum lässt nicht auf die Vorzüge des Strandspas schließen.
Dahme

„Wir haben hier direkt an der Strandpromenade ein tolles Objekt und mit den engagierten Mitarbeitern zusammen viele Möglichkeiten, die wir einfach weiter ausbauen möchten“, sagt Harald Behrens, Strandspa-Geschäftsführer und Dahmes Bürgermeister in Personalunion. Er macht von seiner Begeisterung für das Haus keinen Hehl. Zuletzt sei 2008 alles neu gemacht worden. „Bis eben auf das Schwimmbad“, sagt Behrens. Und das Becken sei nach seiner Meinung auch nicht zu halten. Daher sei es um so wichtiger, die vielen anderen Vorzüge des Strandspa zu verdeutlichen.

Das Strandspa in Dahme war zuletzt aufgrund des gesperrten großen Schwimmbeckens häufig in die Negativschlagzeilen geraten. Die Gemeinde möchte das Potenzial des Sport- und Gesundheitszentrums mit Fitness-, Wellness- und Physio-Angeboten daher jetzt besser ausnutzen.

Junges Team bringt neue Ideen mit

„Wir wollen das Sport- und Gesundheitszentrum weiterentwickeln und müssen auch mehr Werbung dafür machen“, betont der Geschäftsführer. Es gelte die Anlage mit noch mehr Leben zu füllen. „Von außen sieht man gar nicht, was wir hier eigentlich haben. Das Strandspa ist ein sehr wichtiger Baustein für den Tourismus im Ort“, macht Behrens klar. Ein Faktor sei dabei das Personal. „Wir haben viele junge Leute im Team, die neuen Schwung ins Haus hereinbringen.“ Stellvertretend stellt Behrens den Abteilungsleiter der Physiotherapie vor. Benedikt Piper ist 25 Jahre alt. „Ein junger Mann mit vielen Ideen“, sagt der Bürgermeister von der DWG. „Wir verbreitern unser Programm, wollen noch vielfältiger werden und jetzt auch unsere Präventionskurse zertifizieren lassen“, erzählt Piper. Man arbeite zudem verstärkt mit Vereinen zusammen. So würden beispielsweise schon drei Teams der HSG Wagrien für ihre Vorbereitung ins Strandspa kommen.

Ort zum Entspannen und Wohlfühlen

Es wurden neue Behandlungs- und Trainingsräume eingerichtet, die Mitarbeiterzahl auf 25 aufgestockt, um den Gästen mehr Termine anbieten zu können. Mit dem Fitnessstudio, der Saunaanlage samt Zugang zur Ostsee, den Ruhezonen sowie vielseitigen Behandlungs- und Therapieprogrammen habe man beste Voraussetzungen, macht Behrens deutlich. Einen kleinen Abstecher in die Meersalzgrotte gleich am Eingang lässt er nicht aus: „Eigentlich ein perfekter Ort zum Entspannen, gerade bei der Hitze draußen.“ Die Gemeinde müsse es nur noch schaffen, dies alles besser in die Öffentlichkeit zu transportieren. Man müsse dabei immer alles kritisch hinterfragen, sehen, was man besser machen könne. „Aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt Harald Behrens. „Das Strandspa mit dem Sportstrand vor der Tür ist eine echte Chance für Dahme. Und wir sollten stolz darauf sein, was wir haben.“

Von Markus Billhardt

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