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Ostholstein Bürgerpreis für Elke Malchau
Lokales Ostholstein Bürgerpreis für Elke Malchau
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20:29 14.01.2018
Fröhliches Finale des Malenter Neujahrsempfangs: Bürgermeisterin Tanja Rönck (rechts) und Bürgervorsteher Rainer Geerdts zeichneten Elke Malchau mit dem Bürgerpreis der Gemeinde aus. Die Geehrte dankte dabei ihrem Mann Horst für die tatkräftige Unterstützung. Quelle: Fotos: Dirk Schneider
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Malente

Verfolgen wollten sie natürlich auch die Verleihung des Bürgerpreises. Die besondere Ehrung ging an die Vorsitzende des Malenter Seniorenbeirats Elke Malchau, die sich mit großem ehrenamtlichen Engagement in kleinen und großen Projekten für das Gemeinwohl der älteren Mitbürger verdient mache, wie Bürgervorsteher Rainer Geerdts in der Laudatio betonte.

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Reges Interesse an der Entwicklung der Gemeinde Malente: Der Kursaal platzte beim Neujahrsempfang aus allen Nähten.

Dabei sei die gelernte Post- und Fernmeldeassistentin langsam in diese Rolle hineingewachsen, verdeutlichte Geerdts. Als ihre Mutter vor 14 Jahren in ein Malenter Seniorenheim eingezogen sei, habe Elke Malchau für diese ein intensives persönliches Betreuungsprogramm entwickelt. Als sie gemerkt habe, dass auch bei den Nachbarn in der Wohnanlage ein großes Bedürfnis an Spiel und Spaß

bestehe, lud sie diese zu einem gemeinsamen Kaffeeklatsch ein. Die gemütlichen Erzählrunden wurden stetig größer. Die Eigendynamik nahm ihren Lauf.

Mittlerweile organisiere Elke Malchau viele Veranstaltungen für Senioren in der ganzen Gemeinde, so Geerdts. Die 72-jährige Preisträgerin zeigte sich „sehr gerührt und zutiefst geehrt“ über die große Auszeichnung, die sie auch stellvertretend für die vielen weiteren ehrenamtlichen Helfer in der Gemeinde annehme. Einen besonderen Dank richtete sie an Ehemann Horst Malchau, der sie als Fahrer und in vielen weiteren Funktionen uneingeschränkt unterstütze.

In einem wahren Parforceritt sprang Tanja Rönck (parteilos) durch den Parcours der aktuellen Malenter Themen. Die erste Hürde für 2018 sei mit dem erfolgreichen Start der Malenter Tourismus und Service GmbH bereits genommen. Am 27. Januar werde MaTS bei der offiziellen Einrichtung des Pavillons vorgestellt. Die größte Herausforderung für die kommenden Jahre sei es, den begonnenen Zukunftsprozess Malente 2030 mit Inhalten zu füllen. Dank der Auswahl für dieses Pilotprojekt gelte Malente schon jetzt landes- und bundesweit als Impulsgeber für die Kleinstadtentwicklung in ganz Deutschland, so Rönck.

Um diese hohen Erwartungen erfüllen zu können sei es hilfreich, dass die Gemeinde auch ins Städtebauförderungsprogramm zur Attraktivitätssteigerung des Ortskerns aufgenommen worden sei. Die Zweidrittelförderung für die vorbereitenden Untersuchungen sei bereits genehmigt, nun müssten unter anderem ein Einzelhandelsgutachten und ein Konzept zur Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof erstellt werden. Ebenfalls in der Planung sei der Bildungscampus. „Das Wort Schulneubau ist vielleicht etwas zu profan für dieses Vorhaben“, sagte Tanja Rönck.

Ein weiterer buchstäblicher Ausblick: Auf die WunderWeltWasser, die vor zehn Jahren eröffnet wurden, folgt jetzt die WunderWeltWald. So heißt die dritte Neuauflage des Holzbergturms, der in einer etwas anderen Form als seine Vorgänger auf dem Holzberg erstellt werden soll.

Bei den Stichworten Breitbandausbau und Gründung der Gemeindewerke GmbH (für Strom und Gas) appellierte die Bürgermeisterin an die Solidarität aller Einwohner. „Wir werden faire Preise und eine verständliche Produktstruktur haben, und Ihr Geld bleibt in der Gemeinde.“

Sofern dieses nicht in den Klingelbeuteln der Sternsinger landete, die traditionell für in Not geratene Kinder sammelten. Für musikalische Unterhaltung sorgten auch die Grundschüler der 3C unter anderem mit einer Interpretation des Pop-Top-Hits „Manamana“ in einer Einhandsockenpuppen Choreografie sowie das Duo Lene Krämer und Stephan Scheja, bei deren Version von „Dat du min Leevsten büst“

der ganze Saal begeistert mitsang.

 Von Dirk Schneider

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