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Ostholstein Bürgervorsteher lobt Kirchengemeinde
Lokales Ostholstein Bürgervorsteher lobt Kirchengemeinde
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20:16 08.01.2018
Wünschen den Einwohnern viel „Schwein“ für 2018: Pastorin Heike Bitterwolf und Bürgervorsteher Alfred Jeske mit einem von Küster Michael Hirner gebastelten Glücksbringer. Quelle: Foto: Volker Graap
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Bosau

„Wir wissen nicht, was 2018 bringt. Aber wir wissen, was 2017 gebracht hat“, sagte Bürgervorsteher Alfred Jeske (CDU) am Sonntag auf dem Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde Bosau. Kurz und knapp blickte er aufs vergangene Jahr zurück und lobte insbesondere die Zusammenarbeit mit der Kirche. Diese sei gerade bei der Kinderbetreuung hervorragend. So sei man etwa führend, was das wissenschaftliche Angebot betreffe. „Dass nach dem Bosauer Kindergarten auch die Kindertagesstätte ,Wirbelwind’ in Hassendorf mit dem Prädikat ,Haus der kleinen Forscher’ prämiert wurde, ist schon ein besonderes Ereignis“, sagte Jeske. Und auch die Integration von Migrantenkindern sei beispielhaft.

Außerdem dankte Jeske den Organisatoren der Bosauer Sommerkonzerte in der Petrikirche. Sie seien weit über die Region hinaus ein wahrer Zuschauermagnet. Der Bürgervorsteher wies auf die Unterstützung und die Investitionen für die Feuerwehren hin. „Wir haben hervorragende Wehren, und das soll auch so bleiben. Wir werden 2018 weiter alles tun, um den Brandschutz aufrechtzuerhalten.“

Abschließend rief Jeske die Einwohner dazu auf, am 6. Mai zur Kommunalwahl zu gehen: „2019 scheidet Mario Schmidt als hauptamtlicher Bürgermeister aus, danach bekommen wir einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Dafür stellen Sie schon jetzt die Weichen.“ Der Bürgermeister wird dann aus der Mitte der Gemeindevertreter gewählt.

Schon beim Gottesdienst in St. Petri hatte Pastorin Heike Bitterwolf auf die Wichtigkeit von Gemeinschaft und gemeinschaftlichem Engagement hingewiesen – ob nun bei der Feuerwehr, im Verein, in der Kommune oder im Privaten. „Dafür sind wir von Gott mit Kraft und Möglichkeiten ausgestattet worden“, betonte die Theologin. Ehrenamtlicher Einsatz ist auch gefragt, wenn es gilt, die Kirchensanierung fortzusetzen. „Nachdem das Kirchenschiff im vergangenen Jahr einen neuen Anstrich bekommen hat, ist als Nächstes der Turm dran. Dafür werden wir in diesem Jahr zunächst einmal die Mittel einwerben“, sagte Bitterwolf.

vg

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