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Ostholstein Bund zeichnet Heiligenhafen für Aktionsplan aus
Lokales Ostholstein Bund zeichnet Heiligenhafen für Aktionsplan aus
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21:25 10.01.2018
Stadtmanagerin Sandra Hamer setzt sich für Inklusion ein. Quelle: Foto: Mantik
Heiligenhafen

Es ist eine Anerkennung und Würdigung des Engagements der Stadt Heiligenhafen für ihren Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, unterzeichnet von der parlamentarischen Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller. Die Geschichte des Aktionsplanes in der Warderstadt ist eine lange. Begonnen hat sie beim Vorgänger von Hamer, Oliver Behncke. Ergänzt durch den Behindertenbeauftragten Dr. Axel Zander sowie Institutionen wie dem Seniorenbeirat wurde der Aktionsplan final von Hamer formuliert und eingereicht. Hamer: „Wir waren damit dennoch vergleichsweise früh fertig.“ Die Stadt-Managerin beschreibt, welche Inhalte den Plan ausmachen. „Wir berücksichtigen die Bedürfnisse aller Menschen, die mit Einschränkungen den Alltag meistern müssen“, sagt Hamer.

Das können Menschen mit Behinderung, ältere Bürger mit eingeschränkter Mobilität, aber auch Mütter mit Kinderwagen oder auch Urlauber mit viel Gepäck sein. Barrierefreiheit sei daher ein wichtiger Baustein. Umgesetzt beispielsweise beim neuen öffentlichen WC am Rathaus oder aber auch bei der Schulhof-Neugestaltung der Grundschule, die demnächst ansteht. Auch eine Bordsteinabsenkung könne eine große Wirkung haben. „Es können aber auch ganz einfache Dinge sein wie Hinweisschilder, die in Schrift und Farbgebung wie auch inhaltlich den Menschen eine Hilfe sind.“ Bürokratisches Deutsch verstünden nicht alle Bürger, vor allem nicht Flüchtlinge, die sich auf eine neue Sprache einlassen müssten.

Der Aktionsplan sei aber kein statisches Gebilde, das nun in der Schublade gemeinsam mit dem Schreiben aus Berlin Staub ansetze. Hamer: „Er wird fortgeschrieben und weiterhin ergänzt.“ Denn viele Problemstellungen entstehen neu oder werden erst spät entdeckt.

pm

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