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Ostholstein Bungsberg: Neue Chance für den Skilift
Lokales Ostholstein Bungsberg: Neue Chance für den Skilift
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20:55 02.12.2017
Quelle: dpa
Schönwalde

Jahrelang hatte es um den Skilift Konflikte zwischen Grundstückseigentümern und Gemeinde gegeben. Der Streit gipfelte darin, dass die Anlage im vergangenen Jahr im Schuppen blieb und der ehemalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen vermitteln musste. Mittlerweile haben sich die Parteien auf neue Modalitäten für den Betrieb des Schleppliftes geeinigt – die Suche nach einem Betreiber gestaltete sich jedoch schwierig (die LN berichteten).

Inzwischen stünden die Chancen gut, dass Wintersportler auf ihre Kosten kämen, sagt Plötner jetzt. Es gebe mehrere Interessenten für den Betrieb des Skilifts. Ein Vertrag sei zwar noch nicht unterzeichnet worden, er sei aber „guter Dinge, dass wir zu einer Einigung kommen“. Dann müsse nur noch das Wetter mitspielen und die Skifahrer könnten kommen.

Allerdings drängt die Zeit: Der Lift muss vor dem Dauerfrost stehen. „Wir können die Anlage nur so lange aufbauen, wie der Boden noch nicht gefroren ist“, erklärt der Bürgermeister. Insofern sei es entscheidend, ob der Vertrag rechtzeitig unterzeichnet werde.

Wer die Interessenten sind, wollte Plötner wegen der noch laufenden Gespräche nicht verraten. Das neue Konzept sieht vor, dass der Betreiber auch einen Imbisswagen auf dem Bungsberg aufstellen darf und keinerlei Gebühren an die Gemeinde als Eigentümer des Skilifts zahlen muss.

Der 167 Meter hohe Bungsberg und der Wintersport gehören seit Jahrzehnten zusammen. Schon bevor 1970 ein Skilift angeschafft wurde, ließen sich Skifahrer von einer Anlage mit Trecker-Antrieb die Piste hinaufziehen.

Viele Jahre betrieben die Grundstückseigentümer den Schlepplift; die Gemeinde übernahm dessen Instandhaltung und den Aufbau. Spätestens im Dezember 2015 kam es jedoch zum Bruch zwischen den Beteiligten. Im Januar 2016 wurde der Lift in dem Winter dann doch noch aufgebaut – zum bislang letzten Mal.

LN

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