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Ostholstein Burger Schulwald wird nach Günter Andersen benannt
Lokales Ostholstein Burger Schulwald wird nach Günter Andersen benannt
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20:12 25.11.2016
In dieser Jahreszeit liegt der Burger Schulwald in der Senke am Wiesenweg im „Dornröschenschlaf“. FOTO: M. KIRCHNER

Auf sein Betreiben hin wurde vor 25 Jahren in der Senke zwischen dem Wiesenweg und der Mühlenstraße in Burg der Schulwald angelegt. Jetzt erhielt der im April dieses Jahres im Alter von 86 Jahren verstorbene Begründer Günter Andersen eine posthume Ehrung und ein nachträgliches Dankeschön für sein Engagement: Einstimmig beschloss der Umweltrat Fehmarn in seiner jüngsten Sitzung, die Anlage im Wiesengrund „Günter-Andersen-Schulwald“ zu nennen. Der Vorschlag kam vom früheren Leiter der Burger Realschule, Harald Obloch.

Der gebürtige Kieler Günter Andersen war viele Jahre Rektor der damaligen Sonderschule in Burg, war sozialdemokratischer Stadtvertreter und eine Zeit lang auch SPD-Ortsvorsitzender. Der Naturfreund gehörte viele Jahre dem Umweltrat an, in den ersten Jahren als Vorsitzender.

Zurzeit liegt die Anlage – auch jahreszeitlich bedingt – eher im Dornröschenschlaf. Die Geschäftsführerin des Umweltrates, Beate Burow, schilderte in ihrem Jahresbericht jedoch die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft „Schulwald“ in den letzten anderthalb Jahren. So seien zwei Hochbeete angelegt und mit dem Bau und den Pflanzungen für ein Weidenhaus begonnen worden, ein Grillplatz wurde angelegt und verschiedene Müllsammelaktionen gestartet. Am 21. Dezember soll eine Weihnachtsfeier stattfinden.

Die Burger Grundschule habe den Schulwald für sich entdeckt, berichtete Beate Burow, das Interesse der Inselschule lasse jedoch noch zu wünschen übrig. Die Gründung eines Schulwald-Vereins, ein Betreuungskonzept für 5000 Euro oder die Einstellung eines „Kümmerers“ standen im Raum, die Versammlung konnte sich jedoch zu keinem Entschluss durchringen. Es soll nun zunächst der Bedarf und die Art der Mitwirkung bei den heimischen Schulen ermittelt und dann in der nächsten Sitzung des Umweltrates neu diskutiert und beschlossen werden.

Zu Beginn der von der stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Christiane Stodt-Kirchholtes (Grüne) geleiteten Sitzung wurde Rolf Reijnders als neues Mitglied verpflichtet.

Der Bürgerbus, der inzwischen seit 20 Jahren auf der Insel fährt, sei „erfolgreichstes Kind“ des Umweltrates, berichtete Beate Burow. Das Radfahren soll auf Fehmarn künftig stärker in den Fokus gerückt werden, dafür sollen zwei Service-Stationen eingerichtet und das Prädikat „Radreiseregion Fehmarn“ erworben werden. Im Februar 2017 will der Umweltrat einen Workshop für alle abhalten, die etwas mit Fahrrad zu tun haben, sei es Reparatur, Verleih, Unterbringung von Radurlaubern und mehr.

Michael Kirchner

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