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Ostholstein Chef der Oldenburger Wehr tritt zurück
Lokales Ostholstein Chef der Oldenburger Wehr tritt zurück
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Bürgervorsteherin Susanne Knees und Bürgermeister Martin Voigt übergeben die Schlüssel für den neuen Kommandowagen an Marco Kleinschmidt. Quelle: Foto: Jen

Er danke allen, die ihn in seiner Zeit als Gemeindewehrführer begleitet und unterstützt hätten, sagte Kleinschmidt bei der Versammlung am Freitagabend im „Schützenhof“. Neben seinen Kameraden waren auch zahlreiche Gäste aus Stadtverwaltung, Politik, von weiteren Feuerwehren, Vereinen und Institutionen erschienen.

Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) und Bürgervorsteherin Susanne Knees (CDU) überbrachten nicht nur den Dank der Stadt für das Engagement der Feuerwehrleute, sondern übergaben bei der Gelegenheit auch die Schlüssel zu einem neuen Kommandowagen. Noch in der Nacht kam das Fahrzeug das erste Mal zum Einsatz: Wegen einer Rauchentwicklung wurden die Kameraden gegen 1.30 Uhr in die Heiligenhafener Chaussee gerufen. Dort stellte sich dann jedoch heraus, dass der Rauch von einer Feuertonne kam, sodass die Einsatzkräfte direkt wieder abrücken konnten.

Im vergangenen Jahr hatte die Feuerwehr Oldenburg insgesamt 200 Einsätze – „eine Punktlandung“, wie André Hasselmann feststellte. Mit 38 war die Zahl der Unwettereinsätze dabei höher als die Zahl der Brände (34). Angesichts des Klimawandels müsse man davon ausgehen, dass die Entwicklung in diese Richtung weitergehen werden, prognostizierte der stellvertretende Wehrführer.

Marco Kleinschmidt appellierte zudem an die Einwohner, Rauchmelder in Wohnungen regelmäßig zu warten. Es sei unstrittig, dass die Warnmelder Leben retten können, betonte er. 2017 habe die Feuerwehr jedoch diverse Türen wegen vermeintlicher Brände geöffnet, die sich später als Fehlalarme herausgestellt hätten.

Wie die Wehrführung selbst dankten auch viele der weiteren Anwesenden allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz sowie ihren Familien und Arbeitgebern für ihr Verständnis. Vertreter benachbarter Wehren und weiterer Rettungsorganisationen lobten die Oldenburger Mannschaft als „zuverlässigen Partner, auf den man stets zählen kann“. Sie alle wünschten den Kameraden vor allem eines: dass sie stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren mögen.

Einen neuen Gemeindewehrführer wollen die Kameraden am 12. März wählen. Ob es neben Hasselmann weitere Kandidaten geben wird, ist noch unklar.

Wahlen, Beförderungen und Ehrungen

Zu Gruppenführern gewählt wurden Torben Stadler und Jan Ole Hansen.

Befördert wurden Jonas Wassermeyer und Saskia Aagard zum Feuerwehrmann beziehungsweise zur Feuerwehrfrau, Alexander Schwartz und Anna-Lena Rateyczak zum Oberfeuerwehrmann beziehungsweise zur Oberfeuerwehrfrau, Christian Richter und Christoph Storm zum Hauptfeuerwehrmann**, Sabrina Dauster zur Hauptfeuerwehrfrau**, Julian Voss und Hendrik Haussmann zum Hauptfeuerwehrmann***, Daniel Schönherr zum Löschmeister, Stephan Perner und Benjamin Redey zum Oberlöschmeister.

Geehrt wurden Sabrina Dauster, Daniel Kotsch und Christoph Storm für zehnjährige Mitgliedschaft. Oliver Hanke, Benjamin Redey und Michael Wulff sind seit 20 Jahren dabei, Andreas Floß seit 30. Für 40 Jahre wurden Gerhard Thiessen, Hubert Mill und Axel Baumgart geehrt, Harry Reimers (in Abwesenheit) für 50 Jahre und für 60 Jahre Hans-Jürgen Schmütz.

Das Brandschutzehrenzeichen in Silber erhielten Jörg Boldt und Andreas Floß.

 Jennifer Binder

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