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Ostholstein Chic und elegant – Drei Entwürfe für die Reithalle
Lokales Ostholstein Chic und elegant – Drei Entwürfe für die Reithalle
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20:29 02.06.2017
„Angenehme Proportionen gegenüber der Reithalle“ erkannte das Preisgericht beim Erstplatzierten, der PFP Planungs GmbH aus Hamburg.
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Eutin

Aus Hamburg und Kappeln kommen die Preisträger, die beim Wettbewerb zur Historischen Reithalle Eutin die Plätze eins bis drei belegt haben. Insgesamt hatten 13 Architektenbüros aus ganz Deutschland ihre Ideen zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes am Schlossplatz eingereicht. Auf Platz eins setzte die Jury unter Vorsitz des Hamburger Architektur-Professors Bernhard Winking die PFP Planungs GmbH aus Hamburg mit Prof. Jörg Friedrich. Gestern gab die Stadt die Preisträger offiziell bekannt.

Eutin gab gestern offiziell die Preisträger des Wettbewerbs bekannt.

Auch 3-D-Modelle

Eine Ausstellung mit den Entwürfen wird am Montag, 26. Juni, um 14 Uhr in der Kreisbibliothek eröffnet (bis 4. August). Die Preisträger werden ihre Entwürfe, zu denen es auch 3-D-Modelle geben wird, erläutern.

Friedrich, Jahrgang 1951, geboren in Erfurt, hat sein Architektendiplom 1979 an der Technischen Universität Stuttgart erworben. Er erhielt unter anderem den Ruf an die Leibniz-Universität Hannover und hatte dort den Lehrstuhl für Entwerfen und Architekturtheorie inne. Gastprofessuren führten ihn beispielsweise nach Genua und Mendrisio. Den Siegerentwurf nannte der Preisgerichts-Vorsitzende „realisierbar, bescheiden und sehr eindrucksvoll“. Der Anbau an die Reithalle wirke leicht und elegant und biete verschiedene Blickbeziehungen zum See. Er nehme sich gegenüber dem historischen Bestand zurück, fand die Jury.

Den zweiten Platz erkannte das Preisgericht der DFZ Architekten GmbH aus Hamburg um Nicolas Britsch zu. Britsch, 1968 in Hamburg geboren, studierte Architektur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 2013 war er Mitbegründer der DFZ Architekten GmbH. Sie ummantelt in ihrem Entwurf die Reithalle mit einer Pergola und schlägt eine strikte bauliche Trennung des denkmalgeschützten Gebäudes und des Erweiterungsbaus vor.

Die Sunder-Plassmann Architekten um Gregor Sunder-Plassmann belegten beim Wettbewerb am 12. Mai den dritten Platz. Der Kappelner Architekt ist bekannt für das von ihm entworfene Museum Kunst der Westküste auf Föhr, das 2009 eröffnet wurde und Tradition und Moderne verbindet. Leichtigkeit, Offenheit und Eleganz bescheinigte die Jury dem Erweiterungsbau seines Teams, der aus einem großen, gläsernen Pavillon und einem umlaufenden Säulengang besteht.

Die Qualität der eingereichten Arbeiten hatte die Jury durchgehend beeindruckt. Für die preisgekrönten Entwürfe sprach sie dennoch einige Empfehlungen zur Weiterentwicklung aus. Im August werden Verhandlungsgespräche mit der Stadt geführt. Im September soll die Auftragsvergabe im zuständigen Ausschuss erfolgen. „Das Büro, das den ersten Preis erhalten hat, ist favorisiert. Es ist aber durchaus möglich, dass der Entwurf von Preisträger zwei oder drei realisiert wird“, sagte Stadtsprecherin Kerstin Stein-Schmidt gestern. Auf die Gewinner des Wettbewerbs entfallen nach der Auslobung Preissummen in Höhe von 16000, 10200 und 7500 Euro.

Ulrike Benthien

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