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Ostholstein Christian Ohlf ist neuer Chef der Polizeistation Oldenburg
Lokales Ostholstein Christian Ohlf ist neuer Chef der Polizeistation Oldenburg
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22:53 17.05.2018
Der neue Leiter der Oldenburger Polizeistation Christian Ohlf (l.) mit seinem stellvertretenden Revierleiter Dennys Wormsdorf aus Heiligenhafen. Quelle: Foto: Jen
Oldenburg

Neuer und alter Leiter haben quasi die Orte getauscht: Polizeihauptkommissar Ohlf war vor seinem Wechsel nach Oldenburg mehr als 20 Jahre lang in Eutin stationiert. In der Kreisstadt ist der heute 53-Jährige auch geboren und aufgewachsen. „Mit Ostholstein bin ich tief verwurzelt“, sagt der fünffache Familienvater, „mich hat es nie von hier weg gezogen.“ Insofern freue er sich sehr über seinen neuen Posten in Oldenburg.

Sein erster Eindruck vom „hohen Norden“ sei sehr positiv, erzählt der Eutiner, der nun zur Arbeit pendelt und dabei momentan vor allem „den schönen Blick über Rapsfelder“ genießt. Seine Kollegen hätten ihn sehr herzlich aufgenommen, ihm gefielen die kurzen Dienstwege zur Kripo (im selben Haus) sowie die guten Kontakte zu Ordnungsbehörden und Rettungsorganisationen, beispielsweise aber auch zu Schulen, Vereinen und Verbänden.

Die gute Zusammenarbeit verschiedener Institutionen zeichne den ländlichen Raum aus, bestätigt auch Dennys Wormsdorf, stellvertretender Leiter des Heiligenhafener Polizeireviers. An Letzteres sind neben der zurzeit 20-köpfigen Oldenburger noch die Polizeistationen in Lensahn, Großenbrode und auf Fehmarn angebunden. Auch die Kollegen selbst verstünden sich im Kreisnorden als Team, betont Wormsdorf, „wir arbeiten gut und unbürokratisch zusammen“. Und so, wie er Christian Ohlf kennengelernt habe, werde dieses Konzept mit Oldenburg sicherlich auch weiterhin wunderbar funktionieren.

Besonders toll finde er beim neuen Stationsleiter die „tiefe Verbunden mit den Kollegen draußen“, so Wormsdorf. Ohlf lasse es sich nicht nehmen, auch selbst mal im Streifenwagen mitzufahren. Der Stationsleiter selbst sagt dazu, auf diese Weise lerne er auch die Region viel besser kennen. Ohnehin sei er aber niemand, der nur im Büro sein könne: „Ich war schon immer eher ein ,Mann der Straße’“, beschreibt er es schmunzelnd.

Ihm sei sehr wichtig, dass die Polizei in einem Ort sichtbar und vor allem auch ansprechbar sei, erklärt Ohlf. Entsprechend „habe ich es auch ganz gern, wenn die Kollegen zwischendurch zu Fuß im Stadtgebiet unterwegs sind“, sagt er. So könnten die Menschen auch auf sie zugehen – das sei noch einmal etwas anderes, als im Streifenwagen Präsenz zu zeigen.

Bei ersten Großveranstaltungen in Weissenhäuser Strand hätten die Oldenburger dieses Konzept bereits umgesetzt und ganz gezielt den Kontakt zu den Besuchern gesucht. „Ich denke, das kam ganz gut an“, sagt Ohlf zufrieden.

Zusammen mit seinem Team wolle er nun weiter daran arbeiten, dass die Polizei im Raum Oldenburg noch sichtbarer und zugänglicher werde.

 Von Jennifer Binder

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