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Ostholstein Comedians wetteifern um Heiligenhafens „Lachmöwe“
Lokales Ostholstein Comedians wetteifern um Heiligenhafens „Lachmöwe“
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18:25 02.11.2013
Da ging einiges schief: „Magier“ Christopher Köhler versuchte mit den beiden Assistentinnen Susanne (li.) und Britta ein paar Tricks. Quelle: Kirchner

Wenn man dem Sprichwort glaubt, dass Lachen die beste Medizin ist, dann haben die Besucher der „Altdeutschen Bierstube“ in Heiligenhafen an diesem Wochenende tüchtig etwas für ihre Gesundheit getan. An zwei Abenden zogen insgesamt sechs vornominierte Kabarettisten und Comedians auf der Kleinkunstbühne alle Register ihres Könnens. Seit nunmehr 20 Jahren laufen in dem gemütlichen familiären Hinterzimmer der Kultkneipe am Markt mit großem Erfolg in den Wintermonaten die Live-Abende.

Erstmals haben Gastronomin Erika Sarnow und die Stadt Heiligenhafen unter kräftigem Sponsoring der Kulturstiftung der Sparkasse Holstein in diesem Jahr für die beste Darbietung den Kleinkunstpreis „Heiligenhafener Lachmöwe“ ausgeschrieben, eine knuddelige kleine Trophäe, die noch dazu mit einem Geldpreis von 1000 Euro verbunden ist. Wer Sieger wird, bestimmt das Publikum selbst mittels Stimmzettel.

Als „Hebammen“ der Kabarett- Abende dankte Oliver Behncke, Leiter des Stadtmarketings, den Initiatorinnen Erika Sarnow, Monika Rübenkamp und der Kabarettistin Simone Fleck, die auch die Moderation des Wettbewerbs übernommen hatte. Je eine Viertelstunde lang — „abgewürgt“ wurde allerdings niemand — durfte am ersten Abend jeder der sechs Nominierten das Publikum unterhalten.

Benjamin Eisenberg aus Bottrop machte den Anfang mit seinen politischen Hüftschüssen, die nach dem Wahldebakel besonders der FDP galten. Brüller des Abends: „Möllemann hat ja noch rechtzeitig den Absprung geschafft!“

Als freche pubertierende Göre brachte Jacqueline Feldmann (Düsseldorf) „voll“ die Sprache der Jugendlichen zum Klingen und nahm bissig die „Hello Kitty“-Produkte auf‘s Korn. Jutta Köster (Wuppertal) mit ihrem Kontrabass verstand es vortrefflich, Angela Merkel in Ton und Mimik zu imitieren. Michael Tumbrink (Münster) versetzte das Publikum in die Illusion einer „Spontanheilung“: Mit Gehhilfen nach einer angeblichen misslungenen Knieoperation betrat er die Bühne, zog heftig gegen das deutsche Gesundheitswesen vom Leder, um dann schließlich den Saal ohne die Krücken zu verlassen. Zuvor hatte er noch gehörig über allzu freundliche Bäckereifachverkäuferinnen abgelästert. Lars Redlich (Berlin) als musikalischer Entertainer brachte die Leute unter anderem mit seinem „Socken“-Song zum Jubeln und „Magier“ Christoph Köhler (Köln) persiflierte die Zauberkunst. Ins Finale wählte das Publikum Benjamin Eisenberg, Michael Tumbruck und Lars Redlich.

Michael Kirchner

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