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Ostholstein Dank und Anerkennung: Voller Einsatz für die Awo
Lokales Ostholstein Dank und Anerkennung: Voller Einsatz für die Awo
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21:14 02.04.2016
Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand bei der Jahresversammlung der Arbeiterwohlfahrt Eutin im Vordergrund: Karl Vahl, Volker Prehn, Günther Jansen und Heinz Welbers (v.l.) wurden von der Vorsitzenden Gisela Poersch (2.v.r.) ausgezeichnet. Quelle: Manuela Boller

Menschen, die über viele Jahre nicht müde werden, sich einzubringen, standen bei der Jahresversammlung des Eutiner Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt im Vordergrund. Unter anderem wurden zwei „Promis“ geehrt: Für eine 45-jährige Mitgliedschaft erhielt Heinz Welbers, ehemaliger Awo-Landesvorsitzender, Urkunde und Ehrennadel. Der frühere Sozialminister und einstige SPD-Landesvorsitzende Professor Günther Jansen ist seit 40 Jahren der Awo treu und kann sich eine neue Nadel ans Revers heften.

Weitere langjährige Mitglieder mit Auszeichnung sind Volker Prehn (40 Jahre), Karl Vahl (30 Jahre), Elsbeth Fiehn, Elisabeth Jensen und das Ehepaar Jürgen und Sigrid Prüss für 25 Jahre, das Ehepaar Margret und Hartmut Voßgrau für 15 Jahre, und seit zehn Jahren dabei sind Ingeborg Ketzner, Hildegard Kloth, Ingrid Nass sowie Ursula Westphal. Eine besondere Ehrung wurde der ersten Vorsitzenden Gisela Poersch zuteil. Für ihren unermüdlichen Einsatz beim regelmäßigen Gedächtnistraining und bei den Ausflugsfahrten erhielt sie vom Vorstand Süßes für die Nerven und Grünes für den Balkon.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch hatte zuvor die eindrucksvolle Bilanz der Aktivitäten des Eutiner Ortsvereins hervorgehoben. Übers Jahr seien insgesamt über 200 Angebote auf die Beine gestellt worden. Dazu zählten 192 Veranstaltungen, sechs Ausflüge, fünf Vortrage plus die beliebte Adventsfeier. „Der Kaffee im Bürgertreff muss gekocht werden, die Karten für Veranstaltungen vorbestellt, das alles macht sich nicht von allein“, lobte Regina Poersch den Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer. Auch Klaus Eckstein vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt sprach über das abwechslungsreiche Programm der Eutiner: „Es ist ein außergewöhnliches Jahresprogramm. Hier wird gute soziale Arbeit geleistet.“ Mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik erinnerte Eckstein an die Grundsätze der Arbeiterwohlfahrt und bezog klare Position gegen Rassismus und rechte Gewalt.

Vor rund 80 Anwesenden hielt Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz seine Abschiedsrede. „Ab heute bin noch 123 Tage im Amt. 14 Jahre lang habe ich auch die Awo begleitet, und wir haben einiges gemeinsam bewegt wie die Einrichtung und Entwicklung der Bürgerbegegnungsstätte. Die Arbeiterwohlfahrt ist ein Bestandteil des sozialen Lebens dieser Stadt.“

In ihrem Jahresbericht blickte die Vorsitzende Gisela Poersch auf die zahlreichen unterhaltsamen Ausflüge und Veranstaltungen zurück und dankte allen Aktiven und den Nutzern. Bedauerlicherweise müsse für das regelmäßige Frühstück ein neuer Ort gesucht werden, da das Restaurant „Anmabu“ zum 30. Mai schließe. Daher werde es wohl auch keine Kegelgruppe mehr geben. bol

Kontakt: Wer sich für das Jahresprogramm interessiert, kann sich bei Gisela Poersch unter 04521/4630 melden.

LN

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