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Ostholstein „Das ist meine Stadt, seit 30 Jahren schon“
Lokales Ostholstein „Das ist meine Stadt, seit 30 Jahren schon“
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20:20 11.01.2016
Das Heiligenhafen-Schild ist ihm schon lange ein Begleiter: Heiko Müller vor dem Rathaus. Quelle: Peter Mantik

Dauerregen in Schweden und ein Urlaub, der einfach nicht enden wollte. Das war die Ausgangslage. Heiko Müller packte seine sieben Sachen, setzte sich ins Auto und reiste frühzeitig ab. „30 Jahre ist das her. Damals bog ich rechts ab nach Heiligenhafen. Die Sonne schien, ich blieb.“

Diese Beziehung zur Warderstadt hat bis heute Bestand, daher sagt Müller auch: „Heiligenhafen, das ist meine Stadt, seit 30 Jahren schon.“ Er fühle sich voll und ganz als Heiligenhafener. Zuerst sei er regelmäßig als Urlauber da gewesen. Dann sei er als Zweitwohnungsbesitzer zwischen Heiligenhafen und Hamburg gependelt. „Und seit zwölf Jahren diene ich der Stadt als Verwaltungschef. Man kann sagen, ich habe die Stadt in all ihren Facetten kennen und lieben gelernt.“

Müller erinnert sich gern an die Zeit auf dem Steinwarder, als er im Winter sonntags in die Gaststube „Luise“ gegangen ist, um einen „Herzenswärmer“ zu trinken. „Und anschließend ging es zu Fuß über den Graswarder zurück, herrlich.“ In den Sommermonaten lernte Müller das Surfen und Segeln. „Vom Segelkursus habe ich heute noch eine Narbe am Bein. Mein Partner liebte das Kentern“, erzählt Müller von den Anfängen. Bis vor zwei Jahren liebte Müller selbst das frühmorgendliche Nordic Walking am Binnensee. „Das war wirklich toll, da habe ich den Kopf frei bekommen. Beim Bäcker Puck am Kehrwieder habe ich mir dann ein Franzbrötchen geholt. So konnte der Tag starten.“ Heute machen seine Knie das Walking nicht mehr mit.

Damals sei ihm die „Altdeutsche Bierstube“ ein Ankerhafen gewesen. „Eigentlich bis heute“, sagt Müller. „Ich erinnere mich genau. Ich fragte, mit wem ich mal mitsegeln könne, und zwei Stunden später hatte ich eine Verabredung. Auch das ist Heiligenhafen. In der ,Altdeutschen‘ kann man die Einheimischen kennenlernen.“ Sollte er ein drittes Mal gewählt werden, würde er auch dort bei Inhaberin Erika Sarnow eine kleine Fete feiern. „Ich habe das Gefühl, dass ich die Stadt kenne und weiß, was jetzt zu tun ist. Das Potenzial ist riesengroß, die Stadt ist wachgeküsst, jetzt müssen wir nur noch einige Dinge anpacken.“

Die Stadt soll liebenswert und erlebenswert bleiben. Darum sagt Müller auch: „Die Eingangsfrage war ja, welches mein Lieblingsort in Heiligenhafen sei. Für mich sind es sehr viele Punkte. Und igrendwie gehört bis heute auch das Ortsschild dazu, denn mit dem hat für mich vor fast genau 30 Jahren alles hier angefangen.“





Heiligen-
hafen hat die Wahl

pm

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