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Ostholstein Debatte um Lärmschutz an der Bahntrasse
Lokales Ostholstein Debatte um Lärmschutz an der Bahntrasse
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20:41 13.10.2017

Bernd Preußner, bei der Bahn stellvertretender Projektleiter für die geplante Schienenanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung, erläuterte in der Sitzung noch einmal die gesetzlichen Vorgaben für den Lärmschutz an der neuen Bahntrasse. Während Jens Junkersdorf (CDU) erneut für Maßnahmen plädierte, die über das aktuell vorgeschriebene Maß hinausgehen, warnte Hans-Jürgen Löschky (FDP) vor einem „Vorgehen ohne Augenmaß“. Die von Junkersdorf geforderten beidseitigen Lärmschutzwände im Bruch etwa – statt wie bisher vorgesehen nur in Richtung Wohngebiet – hätten auch eine „Verschandelung der Landschaft“ zur Folge. „Wir müssen alle Aspekte berücksichtigen“, mahnte der Liberale, „bei der Autobahn haben wir damals alle nach einer umfassenden Lärmschutzwand gerufen, und nun sieht man im Vorbeifahren nichts von der Stadt – das ist ein großer Nachteil.“

Ohnehin sei Oldenburg bei der geplanten Bahntrasse im Vergleich mit Kommunen wie Bad Schwartau oder Ratekau „eigentlich vom Glück geküsst“, so Löschky. Klaus Zorndt (SPD) widersprach derweil der Einschätzung, man müsse das große Ganze betrachten: „Wir sitzen hier im Oldenburger Bauausschuss, also habe ich auch erstmal die Oldenburg-Brille auf“, betonte er. Wie CDU-Mann Junkersdorf forderte er das höchstmögliche Maß an Schutz für die hiesigen Einwohner.

Bürgermeister Voigt erinnerte mit Blick auf die Diskussion schließlich daran, dass die Stadt bereits ein übergesetzliches Maß an Lärmschutz gefordert hat. Eine entsprechende Stellungnahme hatte die Politik mehrheitlich verabschiedet (die LN berichteten).

Der Verwaltungschef berichtete zudem vom aktuellen Planungsstand hinsichtlich der Bahnübergänge im Stadtgebiet. Nach Auskunft der Bahn müsse Oldenburg sich mit jeweils einem Drittel an den Kosten für die Aufhebung der Querungen Bruchweg, Meiereiweg und Milchdamm sowie am Umbau des Querung im Sebenter Weg beteiligen. Auch hier hoffe die Stadt jedoch noch darauf, von den Kosten entbunden zu werden.

jen

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