Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Den letzten Weg Jesu nachgehen: Kreuzweg für Männer und Frauen in Schönwalde
Lokales Ostholstein Den letzten Weg Jesu nachgehen: Kreuzweg für Männer und Frauen in Schönwalde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:16 23.03.2016

Am Karfreitag zur Sterbestunde Jesu machen sich Männer und Frauen auf, um im Naturerlebnisraum am Pfarrhof in Schönwalde gemeinsam den Kreuzweg zu gehen. „Wir halten an den Stationen inne, lesen Abschnitte des biblischen Passionsberichts, hören Gedanken dazu, beten, singen und schweigen“, erläutert Frank Karpa, Pastor für Männer- und Familienarbeit im Kirchenkreis Ostholstein. Karpa lädt zusammen mit Ruth Gänßler-Rehse vom Evangelischen Frauenwerk zu der etwa anderthalbstündigen Prozession ein. „So gehen wir den Weg, der in der Passionsgeschichte beschrieben ist, in Gedanken mit und finden uns in dieser uralten Geschichte wieder.“ Treffpunkt für alle, die mitgehen wollen, ist der Pfarrhof in Schönwalde im liturgischen Garten, Jahnweg 2, um 15 Uhr.

„Der Weg Jesu endet am Kreuz. Gewalt, Verrat und Spott prägen die letzten Abschnitte seines Wegs“, sagt Ruth Gänßler-Rehse. „Am Karfreitag stellen wir uns dieser Geschichte und den zerstörerischen Kräften der menschlichen Existenz, die in ihr deutlich werden.“ Vielerorts erfolgt diese Auseinandersetzung in Gottesdiensten, Andachten oder in Form eines Kreuzwegs. Seit 2013 gehört ein solcher, etwa 500 bis 700 Meter langer Kreuzweg auch zum Pfarrhofensemble in Schönwalde. Der Künstler Ulrich Lindow hat 15 Bronzereliefs zur Passionsgeschichte geschaffen, die die Stationen markieren.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Stefan Panke gibt in seinem Ratekauer Betrieb dem Flüchtling eine berufliche Chance.

23.03.2016

Im Frühling und gerade jetzt zu Ostern ist es Brauch, Schnittgut aus dem Garten und alte Weihnachtsbäume bei Oster- oder Maifeuern zu verbrennen.

23.03.2016

Was den Platz so frühlingshaft leicht in frisches Grün taucht, ist in Wahrheit ein Schwergewicht. „500 bis 600 Kilo wird die Unterkonstruktion schon wiegen“, vermutet Sven Petersen.

23.03.2016
Anzeige