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Ostholstein Denkmal-Plakette für Gut Hasselburg
Lokales Ostholstein Denkmal-Plakette für Gut Hasselburg
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20:10 14.10.2015
Landeskonservator Dr. Michael Paarmann (von links) übergab die Denkmal-Plakette des Landes an Vertreter des Stiftungsvorstandes. Anwesend waren Constantin Stahlberg, Heikedine Körting-Beurmann und Friedrich Graf Luckner. Quelle: Sebastian Rosenkötter
Hasselburg

Gut Hasselburg gilt nach jahrelanger Sanierungsphase als kulturelles Vorzeigeobjekt. Möglich machte dies der Einsatz der Hamburger Stahlberg Stiftung. Sie erwarb die Anlage vor fünf Jahren und steckte viel Geld — eine Summe wurde nie genannt — unter anderem in die Restaurierung von Torhaus und Reetdachscheune. Die Folgen sind vielfältig. Das Schleswig-Holstein Musik Festival kehrte nach jahrelanger Abstinenz zurück und eigene Musicals wurden produziert. All dies führte zu einer Verleihung von mehreren Preisen. Gestern kam die Denkmal-Plakette des Landes hinzu.

Zuvor hatte Constantin Stahlberg, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Architekten (BDA) für den Umbau sowie den Denkmalpflegepreis der Stiftung Kulturdenkmale des Sparkassenverbandes entgegengenommen (die LN berichteten).

Nun also auch die Denkmal-Plakette Schleswig-Holsteins. Die ist relativ neu, wurde zum ersten Mal am 12. Dezember vergangenen Jahres an Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) übergeben und am Landeshaus in Kiel angebracht. Landeskonservator Dr. Michael Paarmann erzählte bei der gestrigen Veranstaltung im zum Gut gehörenden Café „Cembalo“, dass die Plakette bislang an etwa 20 „verdiente Eigentümer“ verliehen worden sei. In Bezug auf Gut Hasselburg lobte er das denkmalpflegerische Engagement der Stiftung und übergab eine Urkunde für die Bewahrung des kulturellen Erbes Ostholsteins.

„Das ist im Land auf einer historischen Gutsanlage nahezu einzigartig“, betonte er. Zugleich übergab er Spezialschrauben. „Die lassen sich nur in eine Richtung drehen und schützen vor Souvenirjägern“, erläuterte er.

Stahlberg legte Wert darauf, dass die Neugestaltung insbesondere den Politikern der Gemeinde sowie den Mitarbeitern des Amtes Ostholstein- Mitte zu verdanken sei. Sie hätten geholfen, die Planung schnell voranzutreiben. Er dankte mit einem improvisierten Cembalo-Stück.

„Es gilt, die Restaurierung und das Konzept zu würdigen.“


Dr. Michael Paarmann

Sebastian Rosenkötter

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