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Ostholstein Der Fußball fegte Timmendorfs Straßen leer
Lokales Ostholstein Der Fußball fegte Timmendorfs Straßen leer
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20:26 04.07.2016
Antonia Volland und Jule Roschewsky fieberten im Café Wichtig mit.

Das EM-Fußballspiel zwischen Deutschland und Italien war auch am Timmendorfer Strand ein Straßenfeger: Einheimische und Gäste zog es zum Public Viewing in den Innenhof der Trinkkurhalle oder in eines der zahlreichen Cafés und Restaurants an der Kurpromenade, die ebenfalls Monitore aufgestellt hatten.

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Einheimische und Gäste drückten beim Public Viewing der deutschen Elf gegen Italien die Daumen.

„Hoffentlich halte ich die Spannung aus“, sagte Dr. Volker Schönle mit Blick auf den „Angstgegner“ Italien noch während der ersten Halbzeit. Die meisten Gäste ließen sich fesseln und harrten im Innenhof der Trinkkurhalle trotz frischer Temperaturen und mehrerer Schauer aus. So auch die Freunde Maik Adamsky und Michael Schultz, die sich einen zu Spielbeginn ausgegebenen Regenponcho gesichert hatten. Sie mussten ihn teilen und zogen ihn ihre Deutschland-Trikots. Ihr Freund Maik Brand hatte einen eigenen ergattern können.

Zur zweiten Halbzeit zog es einige der weniger gut geschützten Besucher in die umliegenden Restaurants oder die eigenen vier Wände. In den Cafés entlang der Kurpromenade hatten sie es besser, heizten ihnen neben dem Spielverlauf doch auch Wärmestrahler ein. Das eine oder andere Bier beruhigte die Nerven, wobei einige Gäste zur Beruhigung etwas Hochprozentigeres benötigten: „Für mich einen doppelten Whiskey bitte“, rief einer der Gäste zum verständnisvoll blickenden Kellner. Die Anspannung stand auch Antonia Volland („Wie der Fußballer“) und Jule Roschewsky ins Gesicht geschrieben. Die beiden Freundinnen aus Kiel blickten mit höchster Anspannung Richtung Monitor. „Hector ist unser Held“, sagte Jule nur kurz.Und natürlich Manuel Neuer, ergänzte ihre Freundin.

Nach dem gewonnen Elfmeterschießen lagen sie einander in den Armen, ebenso wie Familie Kühnen aus Wedel. Für Gaby Kühnen, die mit Mann Andreas und Tochter Laura über das Wochenende nach Timmendorfer Strand gekommen war, war das Spiel schon ein gefühltes Finale „kurz vorm Herzinfarkt“.

Soweit kam es zum Glück nicht. Während im „Café Wichtig“ gejubelt wurde, herrschte auf der anderen Straßenseite beim Team des „Tonegutti“ Ernüchterung. Die Italienerin Allegra Durante und der Portugiese Miguel Luiz – beide Mitarbeiter des Eiscafés – hatten der Squadra Azzurra die Daumen gedrückt. Am Donnerstag ab 21 Uhr kann wieder beim Public Viewing gefiebert und hoffentlich gejubelt werden: Dann geht es gegen die „Les Bleus“ von Gastgeber Frankreich.

Marc R. Hofmann

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