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Ostholstein Der erste Volltreffer gelang dem Bürgermeister
Lokales Ostholstein Der erste Volltreffer gelang dem Bürgermeister
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20:15 21.10.2013
Den Bundesligaball übergab Bürgermeister Keller (l.) dem zweiten Vorsitzenden Michael Drenckhahn. Quelle: Fotos: aj
Sereetz

Eine vergleichsweise kurze Trainingsphase auf dem neuen Kunstgrün hat dem SV Sereetz II genügt, um den in der Tabelle deutlich besser positionierten SV Schashagen/Pelzerhaken mit einem klaren 4:2 zu schlagen. Die Motivation auf Seiten der Sereetzer mag dabei besonders hoch gewesen, denn das reguläre Punktspiel am vergangenen Wochenende in der Kreisklasse A war die offizielle sportliche Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in der Sportanlage Sereetz.

Nach der Bauabnahme in der vergangenen Woche war der Platz zuvor im Rahmen einer Feierstunde für Gäste und Sponsoren seiner Bestimmung übergeben worden. Wie lange der Verein darauf gewartet hatte, unterstrich der stellvertretende Vorsitzende Michael Drenckhahn in seiner Ansprache. Die jahrelangen (vergeblichen) Bemühungen, den Platz dauerhaft in einem guten Zustand zu halten, seien mit der Übergabe des Kunstrasenplatzes „der Mutterboden von gestern“ sagte Drenckhahn.

500 000 Euro hat das Grün insgesamt gekostet. Neben der EU-Förderung in Höhe von 420 000 Euro, die mit dem Pansdorfer und dem Sereetzer Platz für zwei Fußballfelder der Gemeinde Ratekau bewilligt worden war, haben sich in Sereetz zahlreiche Sponsoren und Spender engagiert. Bürgermeister Thomas Keller (parteilos) sprach von einer „runden“ Maßnahme, denn außer dem Platz selbst wurden unter anderem auch die Tribüne und der Zaun erneuert und die Nebenflächen neu gepflastert. Sollte ein Austausch der Flutlichtanlage anstehen, ist dies mit der Verlegung neuer Kabelleitungen bereits entsprechend vorbereitet worden.

Gute Voraussetzungen für sportliche Erfolge also, aber auch den sozialen Aspekt des Sports nahm Keller in seine Rede auf. Und mit Rudi Pitsch ist in Absprache mit seinen Kindern ein langjähriger Ehrenamtler des SV Sereetz als Namensgeber ausgesucht worden, der sich von Ende der 50er- bis in die 80er-Jahre hinein als Sportler und als Fußballabteilungsleiter eingebracht habe, wie Michael Drenckhahn berichtete.

Der „Kick-Off“ auf dem Rudi-Pitsch-Platz blieb dann dem Bürgermeister vorbehalten, der nach Vorlage von Drenckhahn den Ball im Tor versenkte. Natürlich hatte auch Thomas Keller ein Geschenk dabei:

Den von ihm übergebenen Bundesligaspielball zieren Unterschriften der Ratekauer Fraktionen — und er ist ausdrücklich nicht für die Vitrine, sondern für den Einsatz auf dem nun immergrünen Rasen gedacht. aj

LN

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