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Ostholstein „Der geheime Garten“ im Schlosspark
Lokales Ostholstein „Der geheime Garten“ im Schlosspark
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20:18 10.09.2013
„Wir wollen die Festspiele in Eutin und der Gesellschaft ganzjährig verwurzeln .“ „Dominique Caron, künstlerische Leiterin

Bei den Eutiner Festspielen gibt es im kommenden Jahr eine zusätzliche Produktion. Neben Verdis „Troubadour“ und dem Musical „Anatevka“ wollen 30 Jugendliche das Stück „Der geheime Garten“ als schulpädagogisches Projekt auf die Bühne bringen. Die Proben dafür beginnen in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen bereits in den nächsten Wochen. Spielen soll das Stück im Eutiner Schlosspark.

„Wir wollen nicht wie Koryphäen nur im Sommer für ein paar Wochen auftreten und dann wieder verschwinden“, begründet die künstlerische Leiterin Dominique Caron die Idee. Ziel sei es, die Festspiele in Eutin und der Gesellschaft ganzjährig zu verwurzeln. Die zwölf- bis 17-jährigen Jugendlichen seien gezielt ausgesucht worden, so Caron. Neben den Akteuren soll auch die Arbeit hinter den Kulissen weitgehend von Schülern aus Eutin und Pönitz erfolgen. Außerdem soll mit der Musikhochschule Lübeck, der Kreismusikschule und dem Marinemusikkorps Ostsee kooperiert und der Schlosspark „zum Erklingen“ gebracht werden.

Die Produktion ist als Stationentheater geplant und den Garten mit Mythen, Geschichten und Märchen in eine „begehbare und tönende Märchenlandschaft“ verwandeln. In dem Stück ziehen sich zwei junge Mädchen „auf der Suche nach einer Auszeit von der alltäglichen Überforderung ihres Teenager-Lebens“ in den Eutiner Schlosspark zurück und werden dort von einer ihnen bis dahin unbekannten Welt überrascht. Sie begegnen Unterirdischen, „weißen Frauen“, dreibeinigen Monstern. „Orte, denen sie bis jetzt keine Aufmerksamkeit geschenkt hatten, entpuppen sich als verzaubert, und unscheinbare Gegenstände verwandeln sich in geheime Schätze“, heißt es in dem Konzept. Musikalisch wird die Gegenwart von HipHop, elektronischer Musik und Pop-Musik begleitet, die Märchen- und Mythenwelt von barocker und romantischer Musik aus den Federn von Dietrich Buxtehude, Carl Maria von Weber und Johannes Brahms.

Für die Schüler steht nach der ersten Probephase an den Schulen Ende November ein ganztägiger Workshop auf dem Programm. Im Januar soll die szenische Probenarbeit zusammen mit den Profis der Festspiele beginnen. Nach den Hauptproben vor und in den Sommerferien soll die Premiere dann Ende August im Rahmen der Festspiele gefeiert werden.

Landrat Reinhard Sager, gleichzeitig Präses der Kulturstiftung des Kreises, zeigt sich von dem Schüler-Projekt begeistert. Er begrüße diese Idee ausdrücklich.

Holger Marohn

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