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Ostholstein Die Stadt baut — Anlieger bezahlen
Lokales Ostholstein Die Stadt baut — Anlieger bezahlen
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22:14 14.04.2016

In diesen Tagen werden Anwohner und Grundstückseigentümer von Galgenberg bis Dosenredder in Eutin schriftlich über das geplante Bauprogramm für ihren Straßenzug informiert. In drei Bauabschnitten, so entschied der Bauausschuss einstimmig, sollen Fahrbahn und Gehwege saniert und ausgebaut werden.

Als erster Bereich ist das Gebiet Weidestraße/Meinsdorfer Weg bis Am Priwall festgelegt worden, der zweite zieht sich von Am Priwall bis Rehhorst und der dritte reicht von Rehhorst bis zum südlichen Haselredder. Für die Arbeiten auf einer Gesamtlänge von 790 Metern werden 840000 Euro veranschlagt, als zeitlicher Rahmen wird 2016 bis 2026 gesetzt. Einen Teil dieser Summe werden die Eigentümer über die Ausbaubeiträge erbringen. Die betroffene Straße ist als Erschließungsstraße für den innerörtlichen Verkehr eingestuft. Damit beläuft sich der Anliegeranteil für die Fahrbahn auf 55 Prozent, für Gehwege und Straßenentwässerung liegt er bei 70 Prozent. Im ersten Teilbereich wird die Fahrbahn erneuert werden, die Gehwege sollen von jetzt 1,30 bis 1,50 Meter Breite auf 1,95 bis drei Meter Breite erweitert werden. Eingeschlossen ist auch die Beleuchtung.

Auf Nachfrage aus dem Gremium erläuterte Karen Dyck, Fachdienstleiterin Tiefbau, warum die Verwaltung die schriftliche Information der Anlieger sinnvoll findet: Erfahrungen mit Präsenzveranstaltungen hätten gezeigt, dass es in den Gesprächen weniger um Abläufe und bauliche Fragen gehe als vielmehr um einen Disput über die zu leistenden Beiträge. „Einziges Thema ist dann das Geld: Wir werden angegriffen, und ich diskutiere mit den Leuten, ob sie bezahlen müssen. Sie müssen aber bezahlen, das ist so festgelegt. Uns sind da die Hände gebunden“, schilderte Dyck — offensichtlich für alle Anwesenden nachvollziehbar — die Beweggründe, aus denen man sich gegen eine Informationsrunde entschieden habe. Der Ausschuss stimmte einstimmig für das Bauprogramm.

aj

LN

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