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Ostholstein Die Volkshochschule Ratekau wird jetzt von einer Frau geleitet
Lokales Ostholstein Die Volkshochschule Ratekau wird jetzt von einer Frau geleitet
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22:28 23.10.2013
Odert Schwarz (l.) und Bürgermeister Thomas Keller freuen sich mit Jutta Holweg. Quelle: bk

Eigentlich hatte sie das nicht geplant, aber dann kam die Anzeige und plötzlich ging alles ganz schnell: Seit dem 1. Oktober hat Jutta Holweg offiziell die Gesamtleitung der Volkshochschule (VHS) Ratekau inne. Sie beerbt Odert Schwarz, der das Amt fast elf Jahre ehrenamtlich ausgeübt hat.

„Nach zehn Jahren sind mal neue Ideen gefragt“, meint der bisherige Leiter. Ein Wechsel nach so langer Zeit sei daher wichtig. Der Volkshochschule wird Schwarz, der beruflich als Leiter der Achim-Bröger-Schule Sereetz tätig ist, aber weiterhin zur Verfügung stehen. Er behält die Leitung des Standortes in Seeretz, wird zudem Jutta Holweg einarbeiten und ihr zur Seite stehen. „Eine bessere Konstellation hätte es nicht geben können“, findet Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller (parteilos). Auch Schwarz freut sich über seine „engagierte Nachfolgerin“.

Die verfügt nicht nur über Erfahrungen im Ehrenamt — Jutta Holweg engagiert sich auch im Tennisverein —, sondern hat als Vertretungslehrkraft gute Verbindungen in die örtlichen Schulen. Und die sind ein wichtiger Kooperationspartner der VHS.

„Eigentlich ist die Volkshochschule ja für Erwachsene gedacht, aber über das Bildungspaket bieten wir auch in den Schulen Kurse an“, erklärt Schwarz. Diese Zusammenarbeit möchte Holweg aufrecht erhalten. Außerdem kann sich die 49-jährige Ratekauerin und Mutter zweier Kinder vorstellen, neue Kurse — etwa im Bereich der Fotografie und der Ernährung — zu etablieren.

80 bis 90 Kurse bietet die VHS derzeit pro Semester an. Diese zu koordinieren, auszuwerten und die Dozenten zu betreuen, gehört nun ebenso zu Holwegs Aufgaben wie Verwaltungsarbeiten und die Regelung der Finanzen. „Ich fand die Ausschreibung sehr interessant. Das ist mal was Neues“, begründet Holweg die Ehrenamts-Wahl und freut sich, dass sie sich gegen die Mitbewerber durchgesetzt hat. Denn der neue Job kam gerade richtig: Die Stunden als Vertretungslehrkraft wurden gekürzt. Und einfach rumsitzen — das ist nichts für Jutta Holweg. bk

LN

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