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Ostholstein Die lange Nacht des Feuers im Wallmuseum
Lokales Ostholstein Die lange Nacht des Feuers im Wallmuseum
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20:53 27.09.2017
Oldenburg

Sie erfüllen das Dorf rund um den Fürstenhof mit Leben und Gewerken. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf Aspekten, die erst in der Dunkelheit sichtbar werden: Die Vielfarbigkeit glühenden Stahls bei verschiedenen Temperaturen, die bei Tage unsichtbare Höhe einer Stichflame aus einem Eisenverhüttungsofen, die Magie flüssigen Glases, das Züngeln der Flammen in einer Keramikbrenngrube oder auch einfach das Glitzern des Mondes auf dem See inmitten der alten Siedlung.

Die „Starigard“, ein Nachbau eines slawischen Handelsschiffes. Quelle: FOTO:HFR

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit den Slawen den Übergang zur Nacht zu erleben und einen Vergleich zu ziehen, was der Tag manchmal vorenthält und erst die Nacht enthüllt.

Der Eintritt (bis 20 Uhr) zu dieser Veranstaltung kostet sechs Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren sowie 15 Euro für Familien. Dieser Eintritt ist gesondert zu entrichten, da Saisonkarten oder während der normalen Öffnungszeiten am Veranstaltungstag erworbene Karten für die Abendveranstaltung leider keine Gültigkeit besitzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am kommenden Dienstag, 3. Oktober, heißt es dann von 13 bis 17 Uhr wieder „Mittelalter erleben“ – dieses Mal unter dem neuen Motto „Stein und Bein“. Bei diesem Erlebnisnachmittag dreht sich in Starigard alles um harte Handwerksmaterialien und deren Erzeugnisse bei den Wikingern und Slawen. Viele verschiedene Gebrauchsgegenstände wurden aus harten Naturmaterialien erstellt.

Die „Leute von Starigard“ erfüllen die Siedlungen des Museums mit Leben und zeigen die Bearbeitung von Bernstein, Horn, Knochen, Silber, Zinn und vielem mehr und laden Besucher ein, daran teilzunehmen und verschiedene Dinge selbst zu probieren. Wer dann von der Bearbeitung der harten Materialien erschöpft ist, hat die Möglichkeit, sich in der Hafenschänke zu stärken.

Weitere Infos gibt es im Internet auf der Seite www.oldenburger-wallmuseum.de.

LN

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