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Ostholstein Die neue starke Frau beim ASB: „Habe viel Arbeit mitbekommen“
Lokales Ostholstein Die neue starke Frau beim ASB: „Habe viel Arbeit mitbekommen“
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21:46 08.03.2018
Elke Sönnichsen hat vergangene Woche den neuen Posten als ASB-Geschäftsführerin angetreten. Quelle: Foto: Billhardt
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Heiligenhafen

Die gelernte Kinderkrankenschwester stammt gebürtig aus Kassel, wohnt in Burg auf Fehmarn und hat 2002 beim ASB angefangen. „Ich hatte ehrenamtlich gearbeitet, als man mich fragte, ob ich mich in der Ambulanz nicht um ältere Menschen kümmern möchte. Und so hat es sich dann bis heute weiterentwickelt“, erzählt Elke Sönnichsen. Beim ASB war sie Qualitätsmanagementbeauftragte, stellvertretende Pflegedienstleiterin und seit 2010 bis vergangenen Mittwoch Pflegedienstleiterin.

In den vergangenen zwei Jahren hat sie sich zur Fachwirtin in Gesundheits- und Sozialwesen weitergebildet und sich schließlich für die Stelle im Hause beworben. „Wir hatten insgesamt 20 Bewerbungen, sechs Kandidaten kamen in die engere Wahl“, erzählt der ASB-Vorsitzende Jörg Bochnik. Elke Sönnichsen habe durch ihr Auftreten gewonnen, außerdem sei dem Verein der Mensch und dessen Führungskraft wichtig gewesen. „Organisieren liegt mir schon immer. Ich mache es gerne und hatte Lust auf was Neues. Außerdem habe ich hier ein tolles Umfeld“, sagt die neue Geschäftsführerin.

Statt Kundenkontakt gehe es jetzt für Elke Sönnichsen überwiegend um Mitarbeiterführung und das operative Geschäft. 130 hauptamtliche Mitarbeiter und 70 Ehrenamtler hat der ASB-Regionalverband. Er leistet Rettungsdienst und ambulanten Pflegedienst für über 190 Kunden in Heiligenhafen und auf Fehmarn, ist Träger einer Kindertagesstätte in Großmeinsdorf, betreibt Schul- und Sanitätsdienst sowie einen Hausnotruf über den ganzen Kreis Ostholstein verteilt. Außerdem gibt es eine Jugendgruppe mit rund 50 Kindern.

Schon ihr erster Arbeitstag führte Elke Sönnichsen nach Kiel zur Geschäftsführertagung: „Ich habe ganz viel Arbeit mitbekommen.“ Darüber hinaus werde sie sich in die unterschiedlichen Bereiche nun stärker einarbeiten. „Ich möchte unter anderem mal beim Rettungsdienst mitfahren. Die Pflege kenne ich ja schon.“ Allerdings liegen hier die aktuellsten Probleme mit dem Fachkräftemangel. Ihre Nachfolgerin als Pflegedienstleitung ist die bisherige Stellvertreterin Laura Ossenbrüggen, seit 2013 beim ASB in Heiligenhafen.

Elke Sönnichsen möchte die gute Arbeit ihres Vorgängers weiterführen: „Udo Glauflügel kann eigentlich keiner ersetzen. Man muss auch nicht viel ändern. Aber jeder hat natürlich seine eigene Handschrift.“

Von Markus Billhardt

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