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Ostholstein Diskussion über Zukunft der Gedenkstätte
Lokales Ostholstein Diskussion über Zukunft der Gedenkstätte
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20:10 06.01.2018
Ahrensbök

Seit fast 20 Jahren können Schüler in der Gedenkstätte Ahrensbök Anfang, Alltag und Ende des nationalsozialistischen Terrors zwischen 1933 und 1945 an regionalen Beispielen kennenlernen. „Aufgaben und Zukunft der Gedenkstätte Ahrensbök“ stehen jetzt im Mittelpunkt einer Regionalkonferenz, die am Freitag, 12. Januar, um 16 Uhr im Veranstaltungsraum an der Lindenstraße 15 in Ahrensbök (ehemalige katholische Kirche) beginnt.

Dr. Thomas Lutz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Topographie des Terrors“, des Berliner Projekts zur Dokumentation und Aufarbeitung des NSTerrors, wird vor Vertretern von Kommune, Kreis und Land über die Rolle regionaler Gedenkstätten als außerschulische Lernorte referieren. Dem Vortrag schließt sich eine Podiumsdiskussion an, in der Thesen und Lösungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft der Gedenkstätte diskutiert werden sollen. An dem Gespräch nehmen die Landtagsabgeordneten Sandra Redmann (SPD) und Marlies Fritzen (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der Kreistagsabgeordnete Harald Werner (CDU) teil. Uta Körby, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein (LAG), moderiert.

Die Gedenkstätte Ahrensbök wurde am 8. Mai 2001 in dem Gebäude errichtet, das 1933 einKonzentrationslager war. Wer sich einen Überblick über die Arbeit der Einrichtung als Lern-, Dokumentations- und Ausstellungsort machen möchte, hat dazu am 12. Januar Gelegenheit. Das Haus kann an diesem Freitag von 14 Uhr an besucht werden. Mitglieder des Trägervereins werden durch die Dauerausstellungen führen. Sie dokumentieren Anfang, Alltag und Ende des nationalsozialistischen Regimes an Beispielen, wie die NS-Diktatur in der holsteinischen Provinz begann und wie sich auch dort der Terror ausbreitete.

LN

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