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Ostholstein Doku-Reihe zeigt Leben von Psychiatrie-Patienten
Lokales Ostholstein Doku-Reihe zeigt Leben von Psychiatrie-Patienten
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20:31 21.10.2013
Claudia und Andreas kämpfen gemeinsam gegen ihre Probleme an — zu sehen im Dokumentarfilm „Trink nich‘, halt mich, lieb mich!“ Quelle: hfr

Die dreiteilige Reihe „Psychiatrie im Film“ wird in den kommenden Tagen in der Grömitzer Filmbühne gezeigt. Die Regisseurin und Produzentin Andrea Rothenburg möchte mit ihrer Dokumentarfilmreihe auf die bestehenden Vorurteile aufmerksam machen. Denn eine psychische Erkrankung könne in der modernen, schnelllebigen Zeit jeden treffen und ist für die Betroffenen, deren Angehörige und das nähere Umfeld oft ein schwerer Schicksalsschlag.

„Tiefdruckgebiete“ bildet am Freitag, 25. Oktober, um 20 Uhr den Auftakt der Filmreihe in der Grömitzer Filmbühne. Der Film dreht sich um Petra Thomsen, die durch ihre Kindheit stark traumatisiert ist und ein Borderline-Syndrom entwickelt. Während ihrer Behandlung findet sie zur Malerei. Im Anschluss an die Vorführung gibt es eine Podiumsdiskussion mit der Protagonistin Petra Thomsen, dem Psychiater Dr. Ernst-Jürgen Rothenburg, der Produzentin Andrea Rothenburg und der für Borderline-Patienten verantwortlichen Oberärztin Amarjargal Norovjav-Bausch der Ameos Klinik Neustadt.

Am Mittwoch, 30. Oktober, um 20 Uhr wird dann der Film „Alfred & Co. — Kunst, Psychiatrie, das Leben und der Tod“ gezeigt. Hauptfigur Alfred lebt seit 35 Jahren in einer therapeutischen Einrichtung, in der die künstlerische Auseinandersetzung den Patienten bei der Bewältigung ihrer Lebenskrisen helfen soll.

Am Freitag, 1. November, um 20 Uhr ist der Film „Trink nich‘, halt mich, lieb mich!“ zu sehen. Die Protagonisten, Ex-Junkie Claudia und Alkoholiker Andreas, haben es satt, ihr Leben von psychischen Problemen dominieren zu lassen. Die Liebe zueinander gibt beiden die Kraft, die alten „Dämonen“ zu besiegen. Jetzt wollen sie den Bund fürs Leben eingehen und die Vergangenheit hinter sich lassen.

Die Regisseurin Andrea Rothenburg ist selbst Tochter eines Psychiaters und arbeitet seit Jahren mit psychiatrie-erfahrenen Menschen.

Karten gibt es zum Preis von sechs Euro an der Abendkasse der Filmbühne Grömitz (Kirchenstraße 27-29).

LN

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