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Ostholstein Drei Verletzte bei A-1-Unfall: Gaffer stoppte auf der Autobahn
Lokales Ostholstein Drei Verletzte bei A-1-Unfall: Gaffer stoppte auf der Autobahn
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13:43 28.07.2016
Der Mitsubishi wurde bei dem Unfall zerstört, drei Menschen verletzt. Quelle: Arne Jappe
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Heiligenhafen

Die Mitsubishi-Limousine befuhr die Auffahrt „Heiligenhafen-Ost“ in Fahrtrichtung Lübeck. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug des 55-jährigen Ostholsteiners aus der Rechtskurve ab und schoss geradeaus in eine Leitplanke.

Gemeindewehrführer Michael Kahl von der Feuerwehr Heiligenhafen erklärte, dass die A-Säule des Fahrzeugs durch den Aufprall unter die Leitplanke gedrückt wurde. Die Feuerwehr musste mit schwerem technischen Gerät das Dach entfernen um an die eingeklemmten Personen zu gelangen. Die Leitplanke wurde ebenfalls entfernt.

Der 55-Jährige und sein 18-jähriger Sohn erlitten lebensgefährliche Verletzungen, eine 17-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt. Sie alle wurden durch Notärzte und den Rettungsdienst betreut. Zusätzlich waren die Rettungshubschrauber "Christoph 12" aus Siblin und "Christoph 42" aus Rendsburg mit im Einsatz. Zwei Personen wurden schwer verletzt durch die Rettungshubschrauber in umliegende Kliniken geflogen. Die dritte Person wurde mittelschwer verletzt, sie konnte mit dem Rettungswagen in nächste Krankenhaus befördert werden.

Die Autobahn war in Richtung Süden bis etwa 20 Uhr voll gesperrt, ein Großaufgebot der Polizei regelte den Verkehr. Aus Richtung Großenbrode staute sich der Verkehr fünd Kilometer. Im Einsatz waren die Feuerwehren Heiligenhafen und Großenbrode, der Rettungsdienst des ASB und DRK, der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Die Polizei bekam es während der Unfallaufnahme erneut mit Gaffern zu tun. Ein Fahrer ist sogar nicht nur auf der Fahrbahn Richtung Fehmarn stehen geblieben, er setzte mit seinem Auto zudem ein Stück zurück und kam später noch einmal an der Unfallstelle vorbei. Der Fahrzeugführer konnte allerdings identifiziert werden, ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. Der Fahrer musst mit einem Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.

Arne Jappe

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