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Ostholstein Dünenpark in der Diskussion
Lokales Ostholstein Dünenpark in der Diskussion
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20:27 16.09.2016
Sitzung des Heiligenhafener Stadtentwicklungsausschusses mit Bürgermeister Heiko Müller (Tischende, links) und dem Auschussvorsitzenden Theodor Siebel (Tischende, rechts) sowie den weiteren Mitgliedern. Im Hintergrund die Verwaltungsmitarbeiter. Quelle: Marc Hofmann

Bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Heiligenhafener Rathaus wurde der erste Nachtragshaushalt 2016 und die Änderung mehrerer Bebauungspläne genehmigt. „Die Kreditaufnahme im Nachtragshaushaltsplan ist deutlich gesunken, da das geplante Kulturzentrum nicht realisiert wird“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (parteilos). Sie vermindert sich dadurch um 1 370 000 auf nur noch 3 739 500 Euro. Dem stimmte der Stadtentwicklungsausschuss einstimmig zu.

Erst bei den Tagesordnungspunkten zur Änderung mehrerer Bebauungspläne kam es zu Diskussionen. Der „Dünenpark“ soll im dritten Bauabschnitt neben einer Garage auch noch ein Geschäft, sanitäre Einrichtungen und Ferien- statt Betriebswohnungen erhalten.

Während die SPD-Fraktion um den Ausschussvorsitzenden Theo Siebel die Strandversorgung begrüßte, „sollte die Bebauung an der Wasserfront und zum Auslaufen des Siedlungsgebietes hin flacher werden“.

Mehr Ferienwohnungen stand er ebenfalls kritisch gegenüber. Investor Hans-Jürgen Bünning betonte, dass umliegende Gebäude in gleicher Linie zur Küste bereits zwei Stockwerke höher seien. Dem stimmten auch Stephan Karschnick von der CDU und Florian Kinnert (BfH) zu. Daraufhin verließ ein Bürger unzufrieden murmelnd den Raum: „Ihr baut doch den ganzen Warder zu.“ Für ein weiteres Gebäude in unmittelbarer Nähe beantragte Bünning, statt eines Hotels mit Restaurant ebenfalls Ferienwohnungen errichten zu dürfen. Auch hier konnte sich die SPD nicht mit der Forderung durchsetzen, zumindest die Höhe stärker zu begrenzen.

In ähnlichen Bahnen verlief die Diskussion um die geplante Wohnanlage mit Seniorenresidenz zwischen Dazendorfer- und Lütjenburger Weg. In der Bürgerbeteiligung kam der Wunsch nach einer weniger massiven Bebauung und Sorgen um ein gestiegenes Verkehrs- und Parkaufkommen auf, die die Sozialdemokraten teilen. Stadtrat Stephan Karschnick (CDU) erklärte: „Wir haben auf privatem Grund nicht einzugreifen, wenn gesetzliche Vorgaben erfüllt werden.“ Tendenz: Es bleibt beim alten Plan.

Marc R. Hofmann

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