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Ostholstein ETC: Tag der offenen Tür soll informieren
Lokales Ostholstein ETC: Tag der offenen Tür soll informieren
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21:13 25.01.2017
„Passiert ist seither nichts. Kai Ingo Menke-zum Felde (CDU), Ausschuss-Vorsitzende über den Bürgerentscheid zur Trinkkurhalle

Dem Bürgerentscheid zum Erhalt des Timmendorfer Eissport- und Tenniscentrums (ETC) soll eine umfangreiche Informationsveranstaltung vorangehen: Das wurde am Dienstagabend auf der Sitzung des Tourismusausschusses bekannt gegeben. Demnach findet am Mittwoch, 15. Februar, von 17 Uhr an ein „Tag der offenen Tür“ im ETC statt, bei dem alle Einwohner einen Blick hinter die Kulissen werfen können, also beispielsweise auch in die Umkleidekabinen und in die Technik-Räume. Vertreter der Büros Bever sowie Möller & Meyer stellen von 18 Uhr an das Sanierungskonzept vor, danach folgt eine Podiumsdiskussion.

Hintergrund ist der für Sonntag, 26. Februar, terminierte Bürgerentscheid, bei dem die wahlberechtigen Einwohner der Gemeinde bestimmen sollen, ob die Sportstätte erhalten bleiben soll oder nicht – die Kosten für die Sanierung werden auf bis zu 8,3 Millionen Euro veranschlagt. In diesem Zusammenhang diskutierten die Ausschuss-Mitglieder jetzt erneut das Thema Fördermöglichkeiten. Gegen die Stimmen von SPD und Grünen wurde ein Antrag der WUB und der Neuen Perspektive angenommen, nach dem die Verwaltung bis zum 15. Februar sämtliche Fördermöglichkeiten prüfen und die Anträge vorbereiten soll, damit im Falle eines „Ja“ zum Erhalt keine Zeit verloren gehe.

Erneut vorgetragene Hinweise darauf, dass Fördermittel erst beantragt werden können, wenn ein fertiges Sanierungskonzept vorliegt, änderten an der Abstimmung nichts. „Wir drehen uns im Kreis“, befand Edgar Schmidt (Grüne).

Ein anderer Bürgerentscheid liegt bereits mehr als ein Jahr zurück: Im Dezember 2015 mussten sich die Gegner einer gastronomischen Nutzung der Trinkkurhalle knapp geschlagen geben. „Passiert ist seither aber nichts“, stellte der Ausschuss-Vorsitzende Kai Ingo Menke-zum Felde (CDU) jetzt fest. Er schlug vor, nicht die komplette Strandpark-Überplanung abzuwarten, da die Trinkkurhalle ein „Solitär“ sei. Die Verwaltung solle vielmehr schon zur nächsten Tourismusausschuss-Sitzung (28. Februar) Vorschläge zur gastronomischen Nutzung und vielleicht sogar schon entsprechende Vertragsentwürfe vorlegen. Tourismuschef Joachim Nitz wies allerdings darauf hin, dass derzeit die baurechtlichen Voraussetzungen für die gewünschte Gastronomie gar nicht vorhanden seien. Diese sollen jetzt als Erstes geschaffen werden.

Sabine Latzel

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