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Ostholstein Ehrenpreis für Klaus Peter Meinke
Lokales Ostholstein Ehrenpreis für Klaus Peter Meinke
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20:25 15.12.2015
Klaus Peter Meinke (links) freute sich über die Verleihung des Ehrenpreises durch Bürgermeister Henning Frahm in der letzten Gemeindevertretersitzung des Jahres in der Gemeinde Glasau. Quelle: Manuela Boller

Klaus Peter Meinke (76) hat den Ehrenpreis der Gemeinde Glasau bekommen. „Uneigennütziges Engagement ist in jeder Beziehung zu unterstützen und zu fördern“, zitierte Glasaus Bürgermeister Henning Frahm (CDU) aus der Präambel der Ehrenpreisbeschreibung. Meinke sei einer von denen, die Kultur leben. Mit seinem Elan habe er das kulturelle Leben in der Gemeinde mit entwickelt, gefördert und gepflegt.

Seit 2009 werden in der Gemeinde Glasau Menschen traditionell in der letzten Gemeindevertretersitzung des Jahres ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich verdient gemacht haben. Klaus Peter Meinke wurde 1974 in die Gemeindevertretung gewählt und übernahm den Vorsitz des Kulturausschusses. Das beinhaltete auch den Posten des Vorsitzenden der Volkshochschule (VHS) Bad Segeberg, Außenstelle Seedorf mit Programm aus Sarau. Bis 1979 erfüllte Meinke diese Aufgabe mit großem Einsatz. „Hervorzuheben sind besonders die Reiseberichte. Peter besuchte gerne den hohen Norden mit Schweden und Lappland und brachte von dort interessante Geschichten mit. Außerdem filmte er bei gemeindlichen Veranstaltungen, was den heutigen Betrachtern vor Augen führt, was wir damals alles auf die Beine gestellt haben“, schwelgte Frahm in Erinnerungen.

Meinke habe damit auch den Grundstock für die heutigen Kulturanbieter von „Glasau Kreativ“ gelegt, die ebenfalls auf ein abwechslungsreiches und interessantes Programm blicken können. Mit der Film-Arbeitsgemeinschaft „arge-Torhaus“ in Seedorf habe sich Meinke ebenso einen Namen gemacht. Auch als talentierter Maler ist er bekannt. „Viele Plakate für VHS-Veranstaltungen oder auch das Brunnenfest hat Klaus Peter Meinke gestaltet. Einige Vorlagen werden bis heute genutzt.“ Mit den Sarauer Danzlüüd knüpfte er Verbindungen nach Skandinavien. Unter seiner Regie nahm der Ort Sarau am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ teil und schaffte auf Kreisebene den zweiten Platz.

Im Verlauf der Gemeindevertretersitzung wurden sämtliche Beschlüsse in adventlicher Einmütigkeit gefasst. Der Haushalt 2016 mit einem Volumen von rund einer Million Euro ist ohne Kreditaufnahme verabschiedet und im Ansatz kaum verändert zum Vorjahresetat. Annegret Schwede (SPD) erläuterte die Zahlen aus dem Finanzausschuss: „Die größten Ausgabeposten sind rund 35 000 Euro für die Unterhaltung der Gemeindestraßen, 11000 Euro für die Renovierung von zwei Gemeindewohnungen und 10000 Euro für ein neues gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug mit Allradantrieb.“ Die Steuern wurden nicht erhöht. Frahm sprach von einem Haushalt, der „ganz ordentlich aussieht“. Bernhard Horstmann (CDU) betonte das „vernünftige Wirtschaften“ und stellte in Aussicht, dass die Gemeinde schon 2020 schuldenfrei sein könne. bol

205 Flüchtlinge
wolle man vorangehen, betonte Bernhard Horstmann (CDU), auch wenn es sicher nicht einfach werde. Die Rede ist von Flüchtlingen, die in diesen Tagen eine Bleibe in der Gemeinde Glasau finden werden. Bürgermeister Henning Frahm (CDU) hatte einen Situationsbericht mit Zahlen vom Amt Trave-Land gegeben. Demnach wurden im Amtsbereich im Jahr 2014 insgesamt 58 Asylsuchende aufgenommen, 2015 bereits 205 Flüchtlinge, 2016 werden 300 bis 350 Menschen erwartet. Frahm dazu: „Die Verteilung läuft an. Wir bekommen zwei Familien mit Kindern und einer Großmutter, die verwandt sind und aus Afghanistan stammen. 16 Ehrenamtliche arbeiten bereits in der Helfergruppe, weitere sind willkommen. Im Januar wird es eine Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger geben.“ Bernhard Horstmann freute sich ebenso wie Karsten Lemke und Hannelore Meyer vom DRK über die zahlreichen Spenden aus der Bevölkerung. Horstmann abschließend: „Wir haben die Chance, das alles gut hinzubekommen. Wir wollen auch auf die zugehen, die Vorbehalte haben. Ich glaube, damit können wir gut umgehen.“ bol

LN

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