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Ostholstein Ein Berg von Geschenken: Eutiner erfüllen Kinderwünsche
Lokales Ostholstein Ein Berg von Geschenken: Eutiner erfüllen Kinderwünsche
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20:24 20.12.2017
Viele bunte Pakete: Christian Aldrup (l.), Heidi Feilke (2. v. r.) und alle Helfer sind begeistert vom Engagement der Eutiner. Quelle: Foto: Benthien

Schuhgeschäft-Inhaber Christian Aldrup und sein Team haben die kleinen und großen Pakete entgegengenommen und verwahrt. Eine Barbie-Puppe, eine Registrierkasse, ein Auto Racer, ein Mandalabuch und Stifte, einen Rucksack – all das werden Mädchen und Jungen am Heiligabend auspacken können. Familienhelferinnen des Kinderschutzbundes sind seit gestern dabei, die liebevoll eingepackten Geschenke heimlich bei den Kindern zu Hause abzuliefern. Manche Eltern holen die Weihnachtsgaben auch in der „Kinderinsel“ bei Leiterin Uta Steinkamp in einem unbeobachteten Moment ab.

„Wir sind immer wieder überwältigt, wie schnell die Wunschzettel vom Baum verschwunden und wie spendabel die Eutiner Bürger sind“, sagt Heidi Feilke, Ortsverbandsvorsitzende des Kinderschutzbundes. Eine Eutinerin hätte schon beim Schmücken des Wunschbaumes im Zelt darauf gewartet, den Familienhelferinnen Geld zuzustecken und sie zu bitten, ein Geschenk zu besorgen, da sie gesundheitlich dazu nicht in der Lage sei. Eine andere ältere Dame habe sie angerufen und ihr mitgeteilt, sie sei nicht rüstig genug für einen Einkaufsbummel, aber finanziell so gut gestellt, dass sie unbedingt etwas für die Kinder tun möchte. „Im Auftrag der Frau habe ich Geschenke besorgt, darüberhinaus hat sie uns eine großzügige Spende zukommen lassen“, berichtet Heidi Feilke erfreut.

Auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien haben ihre Wunschzettel abgegeben. Ismail Hkimi, ein Helfer des Kinderschutzbundes, hat sie ermutigt und ihre Zettel eingesammelt. „In Syrien, im Libanon, in Ägypten leben Christen und Muslime nebeneinander und begehen ihre Feste. Hier feiern Muslime auch Weihnachten mit“, sagt er. Heidi Feilke ergänzt: „Wir stellen die Tradition des Schenkens über die Konfessionen.“ Allen, die geholfen haben, mit ihren Weihnachtspäckchen Freude in fremde Familien zu bringen, dankt sie gemeinsam mit ihren Helferinnen herzlich.

ben

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