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Ostholstein Ein Geschäft mit schönen Dingen
Lokales Ostholstein Ein Geschäft mit schönen Dingen
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22:25 14.10.2017
Thomas und Nina Buchholz erfreuen sich an schönen Dingen und an ihren Kindern Paula und Tom Ferdinand.

„Die Leute betreten einen Blumenladen. Und sind dann überrascht, was noch alles dahinter steckt.“ Besser als Thomas Buchholz selber kann man den Laden „Buchholz Bad Schwartau“ wohl nicht beschreiben. Denn in dem Geschäft , das der 39-Jährige und seine Ehefrau Nina Buchholz (37) vor gut einem Jahr in der Hauptstraße eröffnet haben, gibt es neben floralen Kunstwerken auch Schönes für die Inneneinrichtung – von Esstischen und Sofas über Lampen und Kissen bis hin zu exklusiven Wandfarben von „Farrow & Ball“. Auch Gewürze von „Boomers Gourmet“ haben sie im Sortiment.

Ein gutes Jahr ist es her, dass Nina und Thomas Buchholz ihren Laden „Buchholz Bad Schwartau“ eröffnet haben – Nun bauen sie bereits an.

DAS ZIEL:

Das Geschäft in der Bad Schwartauer Hauptstraße läuft gut. Die Verträge für eine Dependance in Tinnum auf Sylt sind bereits unterschrieben. „Lüneburg könnte ich mir auch noch gut vorstellen“, sagt Thomas Buchholz.

DIE GRÜNDER:

Seit vier Jahren kennen sich Nina und Thomas Buchholz. Mittlerweile haben die Floristin und der Kaufmann das gemeinsame Geschäft „Buchholz Bad Schwartau“ und zwei Kinder, Paula (2) und Tom Ferdinand (4 Monate).

GRÜNDERGEISTER

DIE IDEE:

Die Kombination von Blumen, schönen Möbeln und Deko-Artikeln hat es Thomas und Nina Buchholz angetan. Hinzu kommen Serviceleistungen rund ums Haus – fertig ist das Konzept von „Buchholz Bad Schwartau“.

Und das ist nur das, was der Besucher sehen kann. „Wir waren auch für die Möblierung des Citti-Parks in Lübeck zuständig und für die der Hanse-Schule“, erzählt Thomas Buchholz. Auf Sylt habe man ein Haus eingerichtet, in Hamburg ein Geschäft. Mit der „Home-and- Garden“-Sparte bietet Buchholz zudem Serviceleistungen rund ums Haus an: Rasenmähen, Garten anlegen, Wände streichen oder Spiegel anbringen. „Diese Serviceleistungen unterscheiden uns von anderen“, sagt Thomas Buchholz.

Es lässt sich nicht anders sagen: Ein Jahr nach der Eröffnung floriert das Geschäft des Ehepaars. Mittlerweile arbeiten vier Floristen, ein Gärtner und ein technischer Mitarbeiter für „Buchholz Bad Schwartau“. Zudem helfen Ninas Eltern Volker und Brigitte Buchholz tatkräftig mit.

Eine besonders große Stütze ist auch Martina Glawe, die das Blumengeschäft leitet, während Nina Buchholz in Elternzeit ist. Denn als wäre der Aufbau eines eigenen Unternehmens nicht schon anstrengend genug, hat das Ehepaar gerade das zweite Kind bekommen. Tom Ferdinand ist vier Monate, seine große Schwester Paula zwei Jahre alt.

Doch wie ist die Idee zu dem eigenen Geschäft überhaupt entstanden? Die gelernte Floristin Nina Buchholz hatte schon zuvor einen eigenen Blumenladen im P1-Center am Eutiner Ring. „Dort hat sie auch immer mal wieder Kissen oder Lampen stehen gehabt. Und die Produkte waren stets sehr schnell verkauft“, erzählt Thomas Buchholz. So sei die Überlegung entstanden, diesen Geschäftsbereich größer aufzuziehen. Anfang 2016 kaufte das Paar die Immobilie an der Hauptstraße, anfangs mit dem Gedanken, dort zu wohnen und zu arbeiten. Schnell war jedoch klar: Der Platz reicht nur für eins von beiden.

Also entstand auf rund 300 Quadratmetern „Buchholz Bad Schwartau“.

„Die Entscheidung war gar nicht so schwierig, wir hatten ja gewisse Erfahrungen“, sagt Nina Buchholz. Als bekannte Floristin habe sie einen großen Kundenstamm mitnehmen können. „Wenn der Rest nicht funktioniert hätte, hätten wir eben mit Blumen weitergemacht“, erklärt Thomas Buchholz.

Doch auch der Rest funktioniert. Und zwar so gut, dass derzeit weitere 40 Quadratmeter des Hauses zur Ladenfläche umgebaut werden: mehr Platz für weitere Möbel. Damit ist aber noch nicht Schluss.

Kürzlich haben Nina und Thomas Buchholz die Verträge für eine Dependance auf Sylt unterschrieben. Im März 2018 soll „Buchholz Sylt“ in Tinnum eröffnen – ohne Blumen, dafür mit opulenten Möbeln und Deko-Artikeln sowie den „Farrow-&-Ball“-Farben.

„Meine Vision ist es, nicht nur ein Standbein zu haben, sondern viele“, sagt Thomas Buchholz. Lüneburg sei eine schöne Stadt, warum nicht auch da etwas aufziehen. „So ist mein Mann“, sagt Nina Buchholz lächelnd, „in ihm brodelt es immer.“

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 Ilka Mertz

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