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Ein Knaller: Grömitz lässt die „Ostsee in Flammen“ aufgehen

Grömitz Ein Knaller: Grömitz lässt die „Ostsee in Flammen“ aufgehen

Fast 45000 Besucher genießen ein buntes Programm und verfolgen trotz Problemen bei An- und Abreise das Himmelsspektakel.

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Kaum noch Platz am Strand, als eines der größten Feuerwerke an der Ostseeküste den Himmel erleuchtete.

Quelle: Fotos: Lück (3), Billhardt (2), Gäbler

Grömitz. Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, aber er gibt noch einmal alles und Grömitz dankt es mit einem imposanten Feuerwerk. Zu „Ostsee in Flammen“ kamen auch in diesem Jahr wieder fast 45000 Besucher an die Strandpromenade und genossen einen stimmungsvollen Abend.

LN-Bild

Fast 45000 Besucher genießen ein buntes Programm und verfolgen trotz Problemen bei An- und Abreise das Himmelsspektakel.

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„Eigentlich hat das Verkehrs-

konzept gut funktioniert. Doch wenn alle zeitgleich abreisen . . .“

Janina Kononov

„Es sieht alles ganz toll aus“, sagte Bürgermeister Marc Burmeister und zeigte während eines Rundganges über die sich von Minute zu Minute füllende Flaniermeile in den blauen Himmel: „Das ist das Schönste heute und kann nicht besser sein.“ Wie der Verwaltungschef, konnten sich Groß und Klein vor dem Höhepunkt des Abends in den Cafés, Restaurants und an zahlreichen Buden nicht nur stärken, sondern an der Promenade auch ein buntes Programm genießen.

Neben Straßenmusikern mit Trompete und Klavier, Gitarre und Cajon sorgten Bands wie „Rebel Tell“ für Stimmung. Zum zweiten Mal in Grömitz und das erste Mal bei „Ostsee in Flammen“, trat auch die Gruppe „Hanne Kah“ mit einer Mischung aus Folk, Country und Pop auf. „Die Kulisse ist einfach genial – du schaust von der Bühne direkt aufs Meer und das Publikum ist nahe dran“, sagten die Bandgründer Hanne und Patrick. Gerade von einer Kanada-Tournee zurück, hätten sie sich riesig auf den Auftritt an der Küste gefreut.

Als die Sonne langsam unterging und ein lebensgroßes Minion noch bereitwillig Fotos mit den Gästen machen ließ oder ein Schnellzeichner in Sekunden ein Bild vom Liebsten anfertigte, versuchten viele einen guten Platz fürs Feuerwerk zu erhaschen. Die begehrten Körbe an der Seebrücke waren allerdings früh ausverkauft, so dass viele mit Decken und Campingstühlen ausgerüstet es sich am Wasser gemütlich machten, ehe um 22.45 Uhr der große Moment gekommen war.

„Das Feuerwerk war großartig und das Ende mit den italienischen Wasserbomben der Knaller“, beschreibt Marketing-Leiterin Janina Kononov ihr persönliches Highlight. Knapp 20 Pyrotechniker waren zwei Tage lang mit den Vorbereitungen beschäftigt. Zwei Tonnen Sprengstoff standen bereit, um zu speziellen Soundeffekten bunte Farben ans Grömitzer Firmament zu zaubern. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr“, sagt Janina Kononov. Dann wolle man die Autofahrer aber noch eindringlicher informieren, den Schildern und Anweisungen der Polizei zu folgen. „Eigentlich hat das neu erstellte Verkehrskonzept gut funktioniert.“ Doch wenn alle nachts zeitgleich aus einem kleinen Ort wie Grömitz abreisen, stoße jedes Konzept an seine Grenze. „Darüber hinaus hat eine Ampel in Cismar nicht funktioniert und ist alle 40 Sekunden auf Rot umgesprungen“, erzählt sie.

Wer zudem auf dem Hinweg erst spät nach Grömitz fuhr, steckte dort bereits auf der Autobahn fest. Gegen 20 Uhr war es wenige Meter vor der Abfahrt Neustadt-Pelzerhaken zu einem Auffahrunfall mit Blechschaden gekommen. Der Rückstau konnte laut Polizei erst nach über einer Stunde aufgelöst werden. „Es lohnt sich daher, früh anzureisen“, so Kononov. Grömitz habe immer viel zu bieten, auch bei „Ostsee in Flammen 2018“.

Markus Billhardt

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