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Ostholstein Ein Plädoyer für den Belttunnel
Lokales Ostholstein Ein Plädoyer für den Belttunnel
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20:18 20.01.2018
Zahlreiche Zuschauer und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Ehrenamt kamen gestern Mittag zum Neujahrsempfang der CDU auf Fehmarn in die Mensa der Inselschule. Quelle: Foto: Jappe

Doch bevor die rund 130 Zuschauer und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Ehrenamt den Worten von Jorkisch lauschen konnten, unterstrich der Ortsvorsitzende Raphael Ackermann in seiner Begrüßungsrede die enorme Bedeutung des Tourismus auf der Insel und warb um Vertrauen für die Experten der festen Fehmarnbeltquerung. „Bei dieser unfassbaren Größenordnung des Projekts muss man sich auch die Meinung der Experten anhören und darf sich gegen die Zukunft nicht verschließen“, sagte Ackermann.

Gastredner Bern Jorkisch schlug in die gleiche Kerbe. In einer emotionalen Rede erklärte er, man sollte sich nicht gegen Neues verschließen. „Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Ostseeregion zu stärken“, erklärt Jorkisch. Nur durch eine funktionierende Infrastruktur könne die Region wachsen und profitieren. Als weitere Beispiele nannte er den Ausbau der A 20 oder den Elbe-Lübeck-Kanal. „Wir haben einen Zusammenschluss von 100 führenden Unternehmen unter dem Namen HanseBelt gegründet und wollen damit die Achse von Hamburg bis nach Kopenhagen/Malmö nachhaltig stärken“, so Jorkisch. Die Hanse-Belt-Initiative sehe „die einmalige Chance für die Wirtschaft in der Ostseeregion“. Die Fehmarnbeltquerung mit seinem 18 Kilometer langem Absenktunnel sei hier genau das richtige Zeichen, um Dänemark und Deutschland noch enger zusammenarbeiten zu lassen. Nach Meinung von Jorkisch profitiert auch der Tourismus auf Fehmarn von einer verbesserten Infrastruktur. „Wir müssen Begeisterung zeigen, aber auch denen helfen, die Angst haben und Probleme durch eine feste Fehmarnbeltquerung sehen“, sagte Jorkisch.

Der Landtagsabgeordnete Peer Knöfler (CDU) bedankte sich bei den Anwesenden nochmals für das Vertrauen in seine Person bei der vergangenen Landtagswahl. Er hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung bei der anstehenden Kommunalwahl im Mai 2018 in Ostholstein. Knöfler: „Es muss unsere Aufgabe sein, dass man gerade die jungen Wähler mobilisiert und ihnen erklärt, dass sie unbedingt wählen gehen müssen – für die Demokratie in Deutschland – egal ob nun CDU, SPD, Grüne oder FDP.“

Beim Empfang traten auch die Sternensinger auf und sammelten in Anschluss Spenden für wohltätige Zwecke.

arj

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