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Ostholstein Ein Prosit auf den Bürgermeister
Lokales Ostholstein Ein Prosit auf den Bürgermeister
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22:03 25.09.2017
Stoßen auf den Sieg an: Ahrensböks Bürgermeister Zimmermann mit seiner Frau Martina und Sohn Dennis. Quelle: Foto: Latzel
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Ahrensbök

„Ich freue mich wahnsinnig“, sagte Zimmermann, nachdem die Zahlen für die letzten beiden der 13 Wahlbezirke – das Haus für Jugend und Familie und das Rathaus – verkündet worden waren. Bereits zuvor zeichnete sich eine Zustimmung von mehr als 80 Prozent in den einzelnen Wahllokalen ab. Einziger Ausreißer ist Gießelrade mit 68,9 Prozent.

Er habe einen „ruhigen“ Sonntag verbracht, berichtete Zimmermann, und zusammen mit dem Bürgervorsteher Hans-Joachim Dockweiler die Wahlhelfer in den einzelnen Wahllokalen der Flächengemeinde besucht, bevor er am Nachmittag ins Rathaus gefahren sei. Dockweiler war auch der erste Gratulant. „Wir haben sechs erfolgreiche Jahre hinter uns, und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte er.

Die Vertreter der Parteien in der Ahrensböker Gemeindevertretung, die mit Zimmermann den Wahlabend im Sitzungszimmer des Rathauses verfolgten, zeigten sich ebenfalls zufrieden mit dem Ergebnis – bis auf die FWG hatten sie sich ohnehin auf den 52-Jährigen als gemeinsamen Kandidaten geeinigt. „Ich bin froh über die hohe Zustimmung“, sagte der CDU-Fraktionschef Klaus-Dieter Gruber. Er sei aber auch überzeugt davon, „dass sich Andreas Zimmermann gegen jeden anderen Kandidaten durchgesetzt hätte“.

Die Wahlbeteiligung lag bei beachtlichen 70,9 Prozent, „was zeigt, dass die Terminwahl richtig war“, betonte Gruber mit Blick auf die Bundestagswahl. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Burkhard Jürß hob die hohe Beteiligung hervor. Zwar hätten insgesamt 14,8 Prozent der Wähler mit „Nein“ gestimmt, „aber man kann es nicht jedem recht machen“. Schließlich gehe es in der Gemeinde aktuell auch um umstrittene Themen wie die Abwasserabgabe oder die Windkraft. „Was wir erhofft haben, ist eingetroffen“, erklärte Gerhard Jacobs, Vorsitzender des frisch gegründeten FDP-Ortsverbandes. „Das Ergebnis spiegelt auch das Vertrauen in die Verwaltung wider. Wir können zufrieden in die Zukunft sehen.“ Gratulationen kamen auch vom FWG-Gemeindevertreter Carsten Wulf, der sich im politischen Alltagsgeschäft häufig Diskussionen mit Zimmermann liefert. „Ein hervorragendes Ergebnis“, meinte Wulf, „eine persönliche Auszeichnung für den Bürgermeister – und hoffentlich auch Ansporn für ihn.“

Er sei „begeistert“ darüber, dass Zimmermann so gut abgeschnitten habe.

Der Bürgermeister selbst freute sich besonders über den Stimmenzuwachs. Bei seiner ersten Wahl 2011, bei der zwei weitere Kandidaten angetreten waren, hatte Zimmermann 2320 Stimmen bekommen. Jetzt sind es 4092. Der Bürgermeister hatte sich vor der Wahl ein „starkes Mandat“ gewünscht. Darauf konnte er dann gegen 21.45 Uhr auch anstoßen und den Wahlsieg feiern – unter anderem auch mit seinen Amtskollegen aus Stockelsdorf und Ratekau, Brigitte Rahlf-Behrmann und Thomas Keller, sowie seiner Frau Martina und Sohn Dennis.

 Von Sabine Latzel

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