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Ostholstein „Ein Schatz für ganz Schleswig-Holstein“
Lokales Ostholstein „Ein Schatz für ganz Schleswig-Holstein“
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22:48 30.04.2016
„Die gibt‘s nur in Versailles und Eutin!“ Torsten Albig und Robert Habeck machten Fotos von den Kesselbäumen im Küchengarten. Quelle: Fotos: Benthien (3)

Begeisterung pur: „Das Herz öffnet sich, und Sie gehen mit einem Strahlen nach Hause“, versprach Landesvater Torsten Albig den Gästen der offiziellen Eröffnungsfeier der Landesgartenschau. Der Ministerpräsident und Schirmherr der LGS hatte den rund 1100 Teilnehmern aus Politik, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft da bereits einen eineinhalbstündigen Rundgang, begleitet von Robert Habeck (Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume), durch Süduferpark, Küchen- und Schlossgarten voraus. „Ein unfassbar schönes Ensemble. Dies ist wahrscheinlich eine der schönsten Landesgartenschau, die Deutschland jemals zu bieten hatte“, schwärmte Torsten Albig.

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Leuchtende Farben und blumige Düfte: Bis zum 3. Oktober können Besucher auf der Landesgartenschau in Eutin die Blütenpracht bewundern.

Kluge Köpfe und fleißige Hände hätten die Gartenschau geschaffen, den Gärtnern und Planern gebühre Dank, dass sie der Natur ihre schönsten Schätze entlockt hätten. Er könne kaum glauben, dass der Spatenstich erst zwei Jahre zurückliege und sei stolz, Schirmherr dieses prachtvollen Ereignisses zu sein, versicherte der Ministerpräsident. Die LGS sei ein Schatz für ganz Schleswig-Holstein. „Aber kann man sich das überhaupt leisten“, fragte er ins Publikum und begründete sein „Ja“ auch umgehend: „Die Landesgartenschau ist Bestandteil, ein wundervoller Schritt der Stadtentwicklung. Sie ist eine unschätzbare Bereicherung für Eutiner und Touristen und ein weiteres Werbeplakat für Schleswig-Holstein.“ Als „Verneigung vor der Gartenschau“ werde er im Juni mit dem gesamten Kabinett in Eutin sein, sagte Torsten Albig.

Das wird Eutins Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz gutgetan haben: „Was für eine wundervolle Planung — eine Gartenschau am Ende eines Bürgermeisterlebens. Er hat immer daran geglaubt“, stellte Albig heraus, der neben Schulz‘ auch die Leistung der LGS-Geschäftsführer Martin Klehs und Bernd Rubelt samt ihres Team würdigte. „Sie haben so warme Worte für Eutin, uns und mich gefunden.

Und Sie haben, wo immer es passte, Ihren Einsatz für die LGS erbracht“, gab Schulz den Dank wenig später zurück. „Es ist ein wunderschöner Tag heute“, sagte er beglückt, „das, was hier geschaffen wurde, ist zwar nicht für die Ewigkeit, aber für eine lange Dauer.“ Der Bürgermeister, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der LGS-Gesellschaft ist, rief vor seiner Ansprache alle Aufsichtsratskollegen zu sich auf die Bühne. Die anwesenden Stadtvertreter, die die Entscheidungen zur Bewerbung für die Ausrichtung der LGS mitgetroffen hatten, bat er aufzustehen — und für sie um einen kräftigen Applaus.

„Ostholstein hat touristisch viel zu bieten, die LGS passt wunderbar dazu“, bemerkte Landrat Reinhard Sager, der gutes Gelingen wünschte und alle aufrief, sich an der einmaligen Pracht zu erfreuen. Warum sie sich für die LGS engagieren, wollten die Moderatoren der Eröffnungsfeier, Jan Malte Andresen und Verena Püschel, unter anderem von Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein wissen. „Ein gutes Produkt fördert man gern, weil man damit in Verbindung gebracht wird“, so seine Antwort. Für Marc Mißling, Geschäftsführer der Stadtwerke Eutin, war die Beteiligung ein Selbstgänger: „Wir sind Teil der örtlichen Gemeinschaft.“

Viel Musik (das Landesjugendorchester, Lene Krämer mit „Groove Guards“, „What the Funk!“, „Iske“), Poetry Slam (Mona Harry, Björn Högsdal) und die Kung Fu Schule Eutin mit dem „Löwentanz“

bereicherten das Programm der Eröffnungsfeier. ben

LN

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