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Ostholstein Ein dreifaches „Gut Wehr“
Lokales Ostholstein Ein dreifaches „Gut Wehr“
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21:18 21.07.2016
Gemeindewehrführer Patrik Bönig (M. ) mit den Stellvertretern Markus Raabe (l.) und Carsten Staack. Quelle: Ff Scharbeutz/hfr

Vielleicht lag es am Wetter, vielleicht an den nahenden Ferien oder es lag an der perfekten Vorbereitung: 27 Tagesordnungspunkte in 67 Minuten, das ist Usain-Bolt-Zeit, das ist Rekord, aufgestellt von den Vertretern der Gemeinde Scharbeutz während ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause. Und auch sonst war man guter Dinge an diesen Mittwochabend mit seinem sehr blauen Himmel; von draußen drang munteres Kindergeplapper in den Kurparksaal, drinnen fächerten sich Zuschauer mit der auf gelben Seiten gedruckten Tagesordnung frische Luft zu; die meisten von ihnen Männer, die meisten in Feuerwehruniform, das hatte seinen Grund. Denn während man mit routinierter und angenehmer Unaufgeregtheit durch die Formalien schritt, etwa Punkt 6:

„Niederschrift über die Sitzung vom 13. April“ oder Punkt 7: „Nachwahlen zu den ständigen Ausschüssen nach der Hauptsatzung“, wurde es mit der Ernennung und Vereidigung der stellvertretenden Ortswehrführer für die Freiwillige Feuerwehr Scharbeutz und Gleschendorf für Augenblicke feierlich, und auch bei der Verabschiedung der langjährigen Gemeinde-Mitglieder Klaus-Jürgen Boyen und Volker Clausen, beide CDU, gab es Applaus und warme Worte. Bürgermeister Volker Owerien (parteilos), der Hitze trotzend in dunklem Sakko und mit zartgelber Krawatte, lobte Engagement und Einsatz und wünschte „dir liebem Volker, dass du künftig keine Langweile bekommst.“ Klaus Jürgen Boyen fehlte aus gesundheitlichen Gründen, in Gedanken aber weilte man bei ihm.

Mit einem dreifachen „Gut Wehr“, dem Gruß der Feuerwehrmänner, wurden schließlich Markus Rabe und Carsten Staack (stellv. Gemeindewehrführer Scharbeutz) sowie Marcus Pump und Norbert Thode (stellv. Ortswehrführer Gleschendorf) zu Ehren-Beamten ernannt; im Gegenzug schworen sie, ihre „Amtspflicht treu zu erfüllen“. Und weil der Abend ein Abend des Dankes war, nahm gleich noch Gleichstellungsbeauftragte Tanja Gorodiski einen hübsch gebundenen Sommerstrauß für ihre Arbeit entgegen. Am 28. September endet dann die Sommerpause.

Marion Hahnfeldt

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