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Ostholstein Ein eigener Zugang für die Gastronomie am Wallmuseum?
Lokales Ostholstein Ein eigener Zugang für die Gastronomie am Wallmuseum?
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19:12 24.11.2016
Museums-Geschäftsführer Stephan Meinhardt und Helga Poppe haben lange nach einem neuen Betreiber für das Restaurant gesucht.

. Ein neuer Pächter für das Restaurant auf dem Gelände des Wallmuseums scheint gefunden; die Eröffnung ist fürs Frühjahr 2017 geplant. Damit die Gastronomie besser erreichbar ist, plädieren Stadtverwaltung und Museum dafür, dort einen separaten Eingang zu schaffen: Eine Brücke könnte künftig vom Fußweg zwischen Wall und Museums-Parkplatz über den kleinen Graben direkt auf den Platz vor dem Haus des Gastes führen. Geschätzte Kosten: 45000 Euro. Im Hauptausschuss gingen die Meinungen zu diesen Plänen weit auseinander. Während einige darin eine „sinnvolle Lösung“ sahen, sprachen andere von einem „Schildbürgerstreich“.

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Museums-Geschäftsführer Stephan Meinhardt und Helga Poppe haben lange nach einem neuen Betreiber für das Restaurant gesucht.

Laut Museums-Geschäftsführer Stephan Meinhardt sollen heute die Verträge mit dem zukünftigen Pächter der Gaststätte unterzeichnet werden. Der neue Betreiber wolle dort Kaffee, Kuchen und eine gutbürgerliche Küche anbieten. Wenn Anfang April die neue Museumssaison beginnt, soll auch die Gastronomie geöffnet sein.

Dass Restaurantgäste bisher über den Haupteingang auf das Museumsgelände kommen müssen, sei – wenngleich von ihnen kein Eintritt verlangt wird – von allen interessierten Gastronomen als großes Hindernis bezeichnet worden, berichtet Meinhardt. Gerade für Touristen sei häufig nicht auf Anhieb ersichtlich, dass die Gaststätte nicht nur Museumsbesuchern offen stehe. Der Gang durch den Haupteingang bringe eine „psychologische Barriere“ mit sich, die „bestimmt die Hälfte der Menschen umkehren lässt“. Gebe es einen separaten Eingang, sei die Situation eine völlig andere.

Während einige Ausschussmitglieder diese Argumentation nachvollziehen konnten, nannten es andere „unverantwortlich“, das Museumsgelände erst einzuzäunen, um nun für viel Geld doch wieder an anderer Stelle eine Zuwegung zu schaffen.

Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) verteidigte derweil das Vorhaben und warnte vor „einem vereinfachten Blick auf die Thematik“. Der Zaun sei seinerzeit aufgestellt worden, damit das Museum über Eintrittsgelder Einnahmen generieren konnte, erinnerte er. Der zukünftige Restaurantbetreiber habe sich nun jedoch bereit erklärt, auch Eintrittskarten an Gäste zu verkaufen, die das Museum von dieser Seite aus betreten würden.

Zuletzt gab es im Ausschuss eine knappe Mehrheit dafür, die 45000 Euro in den städtischen Haushalt für 2017 einzustellen (5 : 4 Stimmen). Die endgültige Entscheidung darüber fällt jedoch die Stadtvertretung am 19. Dezember. Wie die Abstimmung dort ausgeht, ist nicht abzusehen – zumal auch die Fraktionen bei der Frage zum Teil gespalten waren.

Jennifer Binder

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