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Ostholstein Einblick in die Akten der Entnazifizierung
Lokales Ostholstein Einblick in die Akten der Entnazifizierung
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21:16 21.01.2016

Für Familienforscher ist das Landesarchiv in Schleswig eine bedeutende Quelle, werden dort doch für sie aufschlussreiche Aktenbestände verwahrt. Die Eutiner Landesbibliothek lädt Interessierte an einem Nachmittag in ihre Räume ein, um Familienforschern Einblicke zu geben in „private Nachlässe und Entnazifizierungsakten“. Eine seit 1987 in Schleswig tätige Diplom-Archivarin wird am Sonnabend, 30. Januar, von 15 bis etwa 18 Uhr erläutern, wie mit privaten Nachlässen im Archiv verfahren wird. Sie wird darauf eingehen, welche Nachlässe dort zur Verfügung stehen, aus welchem Kontext sie stammen und welche Möglichkeiten zur Übernahme von Nachlässen es gibt.

Ein weiterer Mitarbeiter wird aufzeigen, welchen Wert Entnazifizierungsakten für die Familienforschung haben. Dazu erklärt Anke Scharrenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Eutiner Landesbibliothek: „Als Teil des Potsdamer Abkommens wurde nach dem Zweiten Weltkrieg versucht, die individuelle Schuld oder Unschuld über einen Fragenkatalog festzustellen. Die Akten, die zwischen 1945 und 1951 entstanden und fast flächendeckend für Schleswig-Holstein im Landesarchiv verwahrt sind, wurden erst 1992 Archivgut und sind — nach Ablauf der Schutzfristen für personenbezogenes Archivgut — frei zugänglich.“

Anke Scharrenberg wird den Teilnehmern die Eutiner Landesbibliothek und eine Literaturauswahl vorstellen, die Interessantes für Familienforscher bietet. Die Teilnahmegebühr für den Nachmittag in der Eutiner Landesbibliothek, Schlossstraße 4, beträgt zehn Euro und ist bei der Anmeldung im Voraus zu entrichten. Die Anmeldung ist persönlich in der Bibliothek, unter Telefon 04521/788770 oder per E-Mail an a.scharrenberg@lb-eutin.de möglich.

LN

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