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Ostholstein Eine Nacht für die Mathematik am OGT
Lokales Ostholstein Eine Nacht für die Mathematik am OGT
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20:29 21.11.2016
Leon Brasseler (r.), ehemalige OGTler, unterstützte Quynh Nhi Le, Tom und Jonas (l.). FOTO: B. ARMS

Mathematik erfreut sich bei Schülern normalerweise keiner großen Beliebtheit. Darum ist es umso bemerkenswerter, dass fast 50 Schülerinnen und Schüler des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand (OGT) am vergangenen Freitagabend freiwillig noch einmal in die Schule kamen. Der Grund war die „lange Nacht der Mathematik“.

Bereits zum elften Mal beteiligte sich das OGT an diesem weltweiten Wettbewerb. Auf der Teilnehmerliste war Deutschland zwar am stärksten vertreten, es fanden sich aber auch Schulen aus Göteborg, Brüssel, Apenrade oder Jørpeland in Norwegen sowie aus Lima und aus Concepción in Chile. Betreut wird der Wettbewerb in Timmendorfer Strand von Beginn an von Mathe-Lehrer Thorben Egtved. „Es ist ja kein sportlicher Wettkampf, bei dem es um Plätze oder Medaillen geht“, sagt er, „und darum freue ich mich besonders, dass sich so viele einfach gerne mit Mathematik beschäftigen.“

Denn anders als zu Beginn im Jahr 2006, als jeder mitmachen konnte, werden die Schülerinnen und Schüler inzwischen zur Teilnahme eingeladen. „Man lernt ja dazu“, schmunzelt Thorben Egtved und erinnert sich, dass die Mathematik am Anfang nicht unbedingt im Mittelpunkt stand, sondern eher die aufregende Tatsache, einmal eine Nacht in der Schule zu verbringen.

In mehreren Teams, verteilt auf zwei Räume, lösten die OGT-ler sehr konzentriert kniffelige Aufgaben, die per Internet von der Klaus- Groth-Schule aus Neumünster übermittelt wurden. Im Raum der Fünft- bis Achtklässler herrschte ein fröhlich hoher Geräuschpegel, im zweiten Raum knobelten „die Älteren“ etwas ruhiger an den Aufgaben. Hilfestellung gaben mit Peter Seide, Christoph Hornberger und Ulrich Wiesenewsky drei Väter sowie Leon Brasseler als Ehemaliger, der im vergangenen Jahr sein Abi gemacht hatte und jetzt in Lübeck studiert, und die Lehrer Karin Hitz, Anne Hartung, Felix Denker und Peter Wolfgram.

Um Mitternacht ging die Veranstaltung zu Ende. Keine Frage, dass es im nächsten Jahr weitergeht. „Über die Mathematik hinaus ist es auch ein schönes Beispiel für Zusammenarbeit, die die geforderte Sozialkompetenz stärkt“, sagt Thorben Egtved. Sein Fazit nach der Nacht der Nächte: „Bis um 24 Uhr schafften es zwei Teams in die nächste Runde:

Zunächst die Oberstufe, die in der Jahrgangs-Klasse elf bis 13 angetreten waren, und anschließend die Unterstufe, also die Klassen fünf und sechs. Die Klassen sieben und acht knobelten voller Ehrgeiz bis zum Ende an einer Aufgabe, neun von zehn Lösungen waren deutlich vorher gefunden worden, nur diese eine Aufgabe ließ sich einfach nicht knacken.“ ab

LN

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