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Ostholstein Einigung im Streit um Skilift am Bungsberg
Lokales Ostholstein Einigung im Streit um Skilift am Bungsberg
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21:40 16.01.2017
Nach zahlreichen Querelen haben sich die Grundstückseigentümer und der Zweckverband Bungsberg am Montag auf die Bedingungen geeinigt, unter denen Deutschlands nördlichster Skilift betrieben werden kann. Quelle: Jennifer Binder
Schönwalde

Das teilte Schleswig-Holsteins ehemaliger Ministerpräsident Peter Harry Carstensen mit, der in dem Streit vermittelt hatte. Danach erhalten die Grundstückseigentümer eine Entschädigung in Höhe von 1800 Euro im Jahr. Dafür darf nicht nur der kleine Schlepplift, sondern auch ein Kiosk auf dem Gelände betrieben werden. 

Die Zukunft von Deutschlands nördlichstem Skigebiet hatte Ende vorigen Jahres erneut auf der Kippe gestanden. Zwar hatten sich der Zweckverband und die Eigentümer der Wiesen im September grundsätzlich darauf geeinigt, dass der Zweckverband das Gelände jeden Winter zwischen dem 1. November und dem 31. März pachtet. Doch dann seien neue Forderungen aufgetaucht, sagte Carstensen, der auch im September bereits vermittelt hatte. Er sei aber zuversichtlich, dass die Probleme jetzt geklärt seien. „Die Möglichkeit für einen Skilift am Bungsberg ist wieder gegeben“, sagte Carstensen. Jetzt steht dem Skivergnügen auf dem 167 Meter hohen Bungsberg nur noch der fehlende Schnee im Wege.

dpa

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