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Einsatz in der Dunkelheit: Crews suchen SUP-Sportler

Dahme/Kellenhusen Einsatz in der Dunkelheit: Crews suchen SUP-Sportler

Großer Einsatz an der nächtlichen Küste von Dahme und Kellenhusen: Mit Suchscheinwerfern wurde am Freitagabend nach einem vermeintlich in Seenot geratenen Stand- up-Paddler gesucht. Noch in der Nacht konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

Dahme/Kellenhusen. Wie Seenotretter-Sprecher Christian Stipeldey den LN mitteilte, hatte ein Beobachter am Freitagabend sehr weit draußen auf der Ostsee einen Stand-up- Paddler mit Kopflampe beobachtet und war davon ausgegangen, dass dieser Hilfe benötige. Der Crew des Kreuzers „Vormann Jantzen“ sei ein Sportler bekannt gewesen, der sich des Öfteren um diese Zeit auf der Ostsee aufhalte, sagt Stipeldey. Gemeinsam mit den Mannschaften der „Bayreuth“ der Bundespolizei und dem Mehrzweckschiff „Scharhörn“ machten sie sich sofort auf, um nach dem SUP-Sportler zu suchen.

Die Mannschaft der MS „Seho“ hielt da bereits Ausschau nach dem vermeintlich Hilfesuchenden. „Wir waren gerade auf dem Weg zu unserem Nachtliegeplatz, als wir über Bremen Rescue (die Seenotküstenfunkstelle, Anm. d. Red.) von dem Stand-up-Paddler hörten“, erzählt Reeder Mirko Stengel aus Heiligenhafen. Sie seien Höhe Kellenhusen gewesen und hätten sofort aufgestoppt. Dann folgte eine circa dreistündige Suche.

Da der Wind auflandig gewesen sei, hätten sie auch sehr nah an der Küste gesucht, berichtet Stengel. Gegen 21 Uhr hätten sie dann bei Dahmeshöved den SUP-Sportler gesehen, wie er an Land ging – höchstwahrscheinlich jedenfalls, wegen der Dunkelheit habe man das nicht ganz eindeutig sagen können. Der Sucheinsatz wurde daraufhin beendet.

Für die Crew der MS „Seho“, die eigentlich ihren Schwerpunkt auf Angeltourismus hat, war es der zweite Einsatz dieser Art binnen einer Woche. Mirko Stengel: „Wir hatten auch schon nach dem Paraglider gesucht“ (die LN berichteten).

Wer eine Person in Seenot beobachtet solle immer die Seenotretter anrufen, betont Christian Stipeldey, auch wenn sich der Fall später als harmlos entpuppt. „Wir fahren lieber einmal mehr mit Volldampf hin und langsam zurück.“

Die Seenotleitung Bremen ist im Notfall unter Telefon 0421/53 68 70 erreichbar.

sts

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