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Ostholstein Einstimmiges Votum für Hafenwestseite
Lokales Ostholstein Einstimmiges Votum für Hafenwestseite
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14:37 25.07.2016

Die Stadt Neustadt ist ihrem Ziel, die Hafenwestseite umfassend neu zu gestalten, ein Stück näher gekommen. Auf der Stadtverordnetenversammlung wurde jetzt einstimmig die Nutzungsstruktur beschlossen, die als Grundlage für einen städtebaulichen Wettbewerb im September dienen soll.

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus jeweils zehn Vertretern aus Verwaltung und Selbstverwaltung hatte in den vergangenen Monaten konkrete Ziele zu den übergeordneten Leitbildern „Architektur und Stadtgestalt“, „Freiraum“ und „Verkehr und Ver-/Entsorgung“ formuliert. Gewerbe, Wohnen, Kultur-, Freizeit- und Tourismusangebote sollen an der Hafenwestseite starke Akzente für eine Identifikation mit der Stadt setzen. Vertreter aller Parteien würdigten den Entwurf als einen Meilenstein zur Entwicklung des Hafenareals und seiner Umgebung.

Mit Hilfe von zusammengefassten Grundstückszufahrten und Abbiegespuren hofft die Stadt Neustadt den Verkehrsfluss sowie die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger in der Eutiner Straße erhöhen zu können. Dem Vorhaben eines Einzelhändlers, der seine Verkaufsfläche durch einen Neubau vergrößern möchte, soll nur dann zugestimmt werden, sofern eine Bündelung der Zufahrt mit den beiden benachbarten Grundstückeigentümern erfolgt. Dem Beschlussvorschlag folgten die Stadtverordneten einstimmig.

Schnell vom Tisch war dagegen die Diskussion um die Aufstellung eines 20 Meter hohen Werbeturmes des Famila-Marktes am Rettiner Weg. Der Marktbetreiber hatte bereits vor der Sitzung seinen Antrag auf die Errichtung eines sogenannten Pylons zurückgezogen. Der Plan sieht jetzt vor, dass der Betreiber zwei jeweils neun Meter große und 2,20 Meter breite Stehlen auf den Grünflächen am Ostring und am Rettiner Weg aufstellen darf, um für seine Produkte zu werben. Für den Plan gilt jetzt eine verkürzte Auslegungszeit.

Viel Lob gab es von Seiten der Stadtverordneten für die Jahresabschlüsse im Bereich Tourismus Service und Stadtwerke. Tourismusleiterin Vera Kremer und ihrem Team war es gelungen, die Verluste um rund 300000 Euro auf nunmehr 925000 Euro zu drücken.

Dirk Cremer (BGN) hob hervor, dass ein Großteil dieser Summe nicht nur für touristische Zwecke ausgegeben werde, sondern vor allem für Maßnahmen, die der Verschönerung der Stadt und seiner Ortsteile dienten.

Der Gewinn der Stadtwerke Neustadt blieb zwar deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück, was jedoch Maßnahmen wie der Ausbaggerung des Hafenbeckens, höheren Energiebeschaffungskosten und auch den Investitionen für das neue Stadtwerke-Gebäude geschuldet war.

Thomas Klatt

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