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Ostholstein Eishockey: Drama um Ralf Rinke
Lokales Ostholstein Eishockey: Drama um Ralf Rinke
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11:11 24.10.2012
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Timmendorfer Strand

Nach Eddy Rinke, Eric Dumpis und Thorben Saggau fällt beim heutigen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Hannover Braves mit Ralf Rinke der vierte Stürmer aus den ersten beiden Reihen aus. Der 18-Jährige zog sich bei einem Fahrradsturz eine Platzwunde am Kopf und eine schwere Gehirnerschütterung zu und muss mindestens zehn Tage mit dem Training aussetzten.

Auf dem Weg aus der Ostsee-Therme war Rinke am späten Mittwochabend auf einem vereisten Radweg ausgerutscht, mit dem Kopf an einen Laternenpfahl geknallt und blieb kurze Zeit bewusstlos auf dem Boden liegen. Bruder Eddy rief sofort den Notarzt, der den verletzten ins Krankenhaus nach Neustadt fuhr.

Besonders bitter: Den Timmendorfern fehlt ihr Toptalent im Kampf um Aufstiegsrundenplatz zwei auf jeden Fall heute gegen Hannover und morgen in Wedemark. Noch schlimmer ist der Sturz für Rinke selbst: Nachdem er wochenlang nur auf Abruf im Kader für das am Dienstag beginnende Internationale Fünf-Nationen-Turnier der U19 in Kreuzlingen stand, hatte ihn Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner gestern ins endgültige Aufgebot berufen. Deutschlands Junioren treffen in der Schweiz auf Schweden, Finnland, Tschechien und die Gastgeber.

„Das ist richtig schade für den Jungen, er war so nah dran an der Nationalmannschaft“, bedauert EHCT-Trainer Andris Bartkevich. Auch für den Klub ist der Ausfall kaum zu verkraften: „So eine Seuchensaison habe ich noch nie erlebt“, klagt der Coach über die vielen Verletzungen: „Wenn wir alle Mann an Bord haben, schlagen wir jede Mannschaft. Aber so wird’s in den letzten sechs Begegnungen natürlich noch schwieriger. Jetzt haben wir nur noch Endspiele.“

Dabei herrschte trotz der zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende in Hannover und gegen Braunlage zuletzt so etwas wie Aufbruchstimmung: Stürmer Eddy Rinke trainiert nach seiner Hand-Operation wieder, Bartkevich hofft auf dessen Einsatz nun am kommenden Wochenende gegen die Weser Stars und den HSV. „Außerdem haben wir uns seit langer Zeit mal wieder in fast kompletter Runde gut eine Stunde lang zusammengesetzt und ein konstruktives Gespräch geführt“, erläutert Patrick Saggau: „Schließlich wollen wir alles tun, um unser Minimalziel, Platz zwei und damit den Einzug in die Aufstiegsrunde, zu schaffen.“ Seine Einschätzung: „Die Entscheidung könnte, wenn wir unsere lösbaren Aufgaben erfüllen, am letzten Spieltag in Braunlage fallen.“ Schützenhilfe kann heute Spitzenreiter Rostock leisten, der bei den „Harzer Wölfen“ antritt.

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