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Ostholstein Eisregen: Drei Verletzte bei Unfällen auf der A 1
Lokales Ostholstein Eisregen: Drei Verletzte bei Unfällen auf der A 1
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22:20 05.03.2018
Ostholstein

Seit gestern Morgen um 5 Uhr krachte es laut der Regionalleitstelle Süd witterungsbedingt gleich zehn Mal, davon vier Mal in Lübeck und sechs Mal in Ostholstein. Gegen 5.20 Uhr prallte ein Ford Transit auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Lübeck Moisling und Lübeck-Zentrum gegen die Mittelleitplanke. Der 40-jährige Fahrer wurde leicht verletzt, sein Transporter musste abgeschleppt werden. Im Zuge der Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn kurzfristig gesperrt, der Verkehr später an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Um 6.50 Uhr gab es Blechschäden auf der A 1 Richtung Fehmarn in Höhe Altenkrempe. Aufgrund von Eisregen geriet der BMW eines 22-Jährigen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte ebenfalls in die Leitplanke. Der Lübecker blieb unverletzt.

Um 7.05 Uhr wurde der Polizei auf der A 1 an der Anschlussstelle Ratekau in Richtung Norden der nächste Unfall gemeldet. Bei einem Fahrstreifenwechsel geriet ein 30-Jähriger nach rechts von der Straße ab und prallte gegen die Leitplanke. Dabei verletzte sich der Lübecker leicht, sein VW-Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

In Höhe der Anschlussstelle Bad Schwartau gerieten gleich mehrere Autofahrer auf winterglatter Straße ins Schleudern. Hierbei kam es zu keinen weiteren Schäden, alle Beteiligten konnten ihre Fahrt noch vor dem Eintreffen der Polizei fortsetzen.

Um 8 Uhr stürzte ein 14-jähriger Radfahrer am Moltkeplatz in Lübeck St. Gertrud. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

In Rettin war am Montagmorgen keine Person, sondern ein Hund in Gefahr. Die Neustädter Feuerwehr rettete einen Mischling vom Eis der teils zugefrorenen Ostsee. Nach Angaben des Neustädter Wehrführers Alexander Wengelewski war der Hund sehr weit entfernt von der Seebrücke gewesen und hatte nicht mehr den Weg aus eigener Kraft zurück ans Ufer geschafft. „Der Hund ist auch schon mehrfach im Eis eingebrochen, weil das Eis in der Entfernung deutlich dünner wurde“, sagte Wengelewski. Mit Hilfe eines Rettungsstegs gelang es den Feuerwehrleuten, das Tier zu retten.

LN

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