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Ostholstein Elf Beanstandungen bei Waffen-Kontrolle in Malente
Lokales Ostholstein Elf Beanstandungen bei Waffen-Kontrolle in Malente
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21:16 30.12.2015

33 Waffenbesitzer in der Gemeinde Malente haben Besuch von Polizei und vom Kreis Ostholstein bekommen. Die Beamten kontrollierten, ob Waffen und Munition ordnungsgemäß aufbewahrt werden. Dabei wurde auch geprüft, ob die Waffendaten mit den registrierten Daten des Nationalen Waffenregisters übereinstimmen.

Die Kontrollen waren zum größten Teil angekündigt. Es wurden insgesamt 171 Waffen geprüft, dabei gab es elf Beanstandungen. Moniert wurden Waffen und Munition, die in nicht dafür zugelassenen Behältern aufbewahrt wurden. Außerdem gab es nicht registrierte Waffen sowie Waffen, deren Verbleib ungeklärt ist oder für die eine Waffenbesitzkarte fehlte. Darüber hinaus wurden sechs Waffen von ihren Besitzern freiwillig zur Vernichtung abgegeben. Wegen der Verstöße werden Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wird in Einzelfällen geprüft, ob die waffenrichtliche Erlaubnis widerrufen werden muss.

Die mit der Polizei vereinbarten vorbeugenden Kontrollen werden in unregelmäßigen Abständen angesetzt, um die Sicherheit der Bürger im Kreis Ostholstein zu erhöhen, teilte Kreissprecherin Anja Sierks-Pfaff mit. Auch wenn den meisten Waffenbesitzern ein verantwortungsvoller Umgang mit ihren Schusswaffen bescheinigt werden konnte, so die Waffenbehörde im Fachdienst Sicherheit und Ordnung des Kreises, zeige dieses Ergebnis in Malente wie auch die im Sommer vorgenommene Waffenkontrolle auf Fehmarn, dass die Kontrollen notwendig sind.

Der Jahresbericht über die Waffenkontrollen in 2014 bestätigt diesen Eindruck. Nach wie vor fehle einer nicht unwesentlichen Zahl von Waffenbesitzern die nötige Einsicht in die Bedeutung der korrekten Waffenaufbewahrung, weiß die Waffenbehörde aus Erfahrung. Teilweise mussten sehr ausführliche Beratungsgespräche geführt werden. Bei den Hausbesuchen wurden trotz Terminvereinbarung gelegentlich noch Mängel festgestellt. Beispielsweise entsprachen Tresore zum Teil nicht dem gesetzlichen Mindeststandard oder der Waffenschrank hatte die falsche Sicherheitsstufe. Auch fehlten Waffen oder die Munition wurde außerhalb des Tresors aufbewahrt. Trotzdem reagierten die meisten Waffenbesitzer durchaus positiv auf die Kontrollen.

LN

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