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Ostholstein Energiegeladene Experimente
Lokales Ostholstein Energiegeladene Experimente
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18:24 06.05.2017
Frida Bossmann (r.), Cay-Eckard Möller und Lucy Eifler zeigen ihr Projekt.

Playmobilfiguren, Sand, ein künstlicher Deich und ein Regenrohr sind die Kulisse für das Experiment von Cay-Eckard Möller (11), Frida Bossmann (10) und Lucy Eifler (11). Die Schüler des Küstengymnasiums bilden eines von neun Teams, die an einem Wettbewerb des Rotary-Clubs Neustadt-Ostsee teilnehmen. Dieser hat zum zweiten Mal den Mint-Preis ausgelobt, will so die naturwissenschaftlichen Fächer stärken (siehe Infokasten). Jetzt stellten einige der Teilnehmer ihre Projekte vor, bevor es am 8. Juni zur Preisvergabe kommt.

Neustädter Schüler basteln zum Thema Energie.

Das ist „Mint“

Die Abkürzung „Mint“ steht für die Wörter Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Bundesweit gibt es zahlreiche Projekte, diese Fächer/Disziplinen in den Fokus zu rücken und attraktiver für junge Menschen zu machen. Es ist ein Schritt, um dem Mangel an Fachkräften zu begegnen.

Das übergeordnete Thema für all die Versuche ist Energie. Cay-Eckard, Frida und Lucy haben in den Osterferien mit dem Bau ihrer Anlage begonnen. So entstanden zwei Windräder, eines davon mit Generator, sowie ein System, um mit Wasser Strom zu erzeugen. „Ein Windrad haben wir aus Abfällen und Gummibärchen gebaut“, erklärt Lucy. Zudem haben sie Müll genutzt, um möglichst umweltschonend zu arbeiten.

Müll in Energie verwandeln wollen auch Friedrich Herrmann und Mathis Bahr (beide 15). Ihr Ziel: eine Mini-Biogasanlage bauen. Dafür haben sie Kompost in einen alten Farbeimer gesteckt und einen Schlauch befestigt. Nun hoffen sie seit Wochen auf Sonne, damit der Gärprozess im Inneren startet. So soll Methangas entstehen. „In der Theorie funktioniert es“, betont Friedrich Herrmann.

Die Theorie haben auch Clara Wiebensohn und Tommy Weber (18) gemeistert. Den Abiturienten mangelte es zuletzt vor allem an Zeit und gutem Wetter, um ausreichend Bakterien aus dem Schulteich herauszufiltern. Sie wollen die Purpurbakterien vermehren. „Klappt das, gewinnen wir Wasserstoff und können mit einer Brennstoffzelle hoffentlich Strom erzeugen“, erläutert Clara Wiebensohn. Gut, dass das Wetter bald besser werden soll.

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