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Ostholstein Entscheidung zum Feuerwehrhaus Böbs vertagt
Lokales Ostholstein Entscheidung zum Feuerwehrhaus Böbs vertagt
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22:19 11.03.2016
Die ersten sieben Parkplätze an der Poststraße, Ecke Plöner Straße, sollen für Betriebe ausgewiesen werden. Quelle: S. Latzel

Wird das Feuerwehrhaus in Böbs um- oder neu gebaut? Um diese Frage ging es während einer Sitzung des Ahrensböker Ausschusses für Bauen, Energie und Verkehr. Vorgestellt wurden mehrere Varianten, ohne dass ein Beschluss erfolgte.

Dabei drängt die Zeit, denn die Feuerwehr-Unfallkasse hat die Behebung von Mängeln schon vor eineinhalb Jahren angemahnt, unter anderem die Höhe des Rolltores. Möglich wäre zum einen ein Umbau, bei dem eine Fertigteilhalle vor das jetzige Gebäude gesetzt wird, inklusive Sanierung der Sanitärräume. Damit müsste allerdings der Schulungsraum auf 34 Quadratmeter verkleinert werden. Was für die 22 aktiven Böbser Feuerwehrleute ausreiche, hieß es — doch für öffentliche Versammlungen könne der Raum dann nicht mehr genutzt werden. Diese finden nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit einer Nachbarin in begrenztem Rahmen wieder statt.

Für diesen Umbau braucht die Gemeinde außerdem einen Teil eines benachbarten Grundstückes, das in Privatbesitz ist. Ohne den Anteil des Privatgrundstücks müsste ein Neubau näher an die Straße Birkengrund gerückt werden. Dann gäbe es davor keine Stellplätze, sondern nur die Parkfläche neben dem Feuerwehrhaus, wo derzeit noch ein verschlammter Teich ist, der verfüllt werden müsste. Diese Neubau-Variante würde 615000 Euro kosten. Viel Geld für die Gemeinde Ahrensbök. „Aber wir sind im Zugzwang“, meint Bürgermeister Andreas Zimmermann. Im nächsten Schritt sollen Gespräche mit dem Eigentümer des Privatgrundstücks geführt werden.

Einstimmig beschlossen wurde eine Änderung für die Dauerparkplätze in der Poststraße, Ecke Plöner Straße. Demnach werden die ersten sieben Stellplätze an der Amtswiese als Kundenparkplätze für die ansässigen Gewerbebetriebe ausgewiesen. Geschäftsleute hatten sich darüber beschwert, dass Langzeitparker die Plätze belegten und damit die Kunden abgeschreckt würden.

Schlechte Nachrichten gab es für die Sanierung der Arnesbokenhalle: Ein Förderantrag ist abgelehnt worden. Jetzt soll eine Arbeitsgruppe über das weitere Vorgehen beraten.

Ebenfalls beraten soll der Ausschuss darüber, wie notwendig ein Kunstrasenplatz für den MTV Ahrensbök ist. latz

LN

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