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Ostholstein Entwicklung der Ostholsteiner Innenstädte wird weiter gefördert
Lokales Ostholstein Entwicklung der Ostholsteiner Innenstädte wird weiter gefördert
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15:26 26.11.2018
Die Innenstadt von Oldenburg soll aufgewertet werden. Dazu fließen wieder Gelder aus Städtebauförderprogrammen. Quelle: Louis Gäbler
Ostholstein

Das Land Schleswig-Holstein hat die Liste mit den 24 Gesamtmaßnahmen veröffentlicht, die 2018 zur Entwicklung von Innenstädten und Stadtquartieren städtebaulich gefördert werden. Neben den Kommunen Oldenburg und Neustadt steht neu auf der Liste auch Bad Schwartau mit seiner Innenstadt.

Schleswig-Holstein erhält aus den Bundesmitteln insgesamt 20,89 Millionen Euro für die Städtebauförderprogramme. Zusammen mit den zur Verfügung stehenden Landesmitteln und den kommunalen Mitfinanzierungsanteilen steht somit ein Bewilligungsrahmen von rund 53,745 Millionen Euro bereit. In Ostholstein werden diesmal weitere über drei Millionen Euro in kommunale Projekte gesteckt.

Wettbewerb für den Markt in Oldenburg

So sind es in Bad Schwartau 990 00 Euro und in Oldenburg sogar 1,5 Millionen Euro für Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstädte. Die Summe fließe auf ein Treuhandkonto für spätere konkrete Projekte, wie Stefan Gabriel von der Stadt Oldenburg erklärt. „Es geht darum, im kommenden Jahr handlungsfähig zu sein.“ So könnten mit Teilen des Geldes unter anderem Ausschreibungen für ein Verkehrskonzept, Sanierungsmaßnahmen und ein Wettbewerb für den Markt finanziert werden.

Neustadt kann mit 600 000 Euro planen für das Projekt Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge. Wie Conrad Rieger von der Stadt Neustadt erklärt, würden darunter Maßnahmen hinsichtlich öffentlicher Einrichtungen und Infrastruktur fallen. So zählten die Sanierung der Gogenkroghalle, Schaffung von Barrierefreiheit in der Altstadt oder auch weitere Schritte zur Realisierung des Projekts Hafenwestseite dazu.

Attraktive Orte des Wohnens

Die Städtebauförderung helfe den Kommunen, die bei ihrer nachhaltigen städtebaulichen Weiterentwicklung auf diese finanzielle Hilfe von Bund und Land angewiesen sind, betont Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote. Sie sorge dafür, dass die Kommunen attraktive Orte des Wohnens, Arbeitens und des kulturellen Lebens blieben.

Markus Billhardt

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