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Ostholstein Erntedank am Fuße des Mähdreschers
Lokales Ostholstein Erntedank am Fuße des Mähdreschers
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21:16 02.10.2017
Kaum noch freie Plätze gab es in der großen Halle der Familie Bruhn in Oevelgönne, wo am Sonntag der Erntedank-Gottesdienst der Süseler Kirchengemeinde gefeiert wurde. Quelle: Foto: Eckhard Meier

Bis zum Schluss hatten der Süseler Pastor Matthias Hieber und seine Kollegin Kristina Warnemünde die Überraschung geheim gehalten. Umso größer war sie beim zu Ehrenden, als er die Auszeichnung unter dem Beifall zahlreicher Gemeindemitglieder entgegennahm. In seiner Laudatio betonte Pastor Hieber das große Engagement des Grafen, der seit mehr als 40 Jahren im Kirchengemeinderat und der Kirchengemeinde stets zur Stelle ist, wenn ehrenamtliches Engagement gefragt ist. Auch durch namhafte Spenden habe er sich hervorgetan – die Laurentius-Kirchengemeinde Süsel sei ihm zu großem Dank verpflichtet.

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Er dachte, er solle im Anschluss an den Erntedank-Gottesdienst beim Austeilen der Erbsensumme helfen – und dann kam alles ganz anders: Wilhelm Graf von Pourtalès wurde am Sonntag auf Hof Bruhn mit dem Ansgarkreuz geehrt. Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die evangelische Nordkirche zu vergeben hat.

Erinnerung an Ansgar

Das Ansgarkreuz erinnert an den Heiligen Ansgar (801-865), den ersten Erzbischof von Hamburg. Er trug den Beinamen „Apostel des Nordens“, weil er in Schweden und Dänemark missionierte. Später übernahm Ansgar das Bischofsamt in Bremen.

In den Verleihungsgrundsätzen der evangelischen Kirche in Norddeutschland heißt es, das Ansgarkreuz werde den Gemeindegliedern verliehen, die durch „großen persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit, vorbildliche Förderung der evangelisch-lutherischen Kirche in Norddeutschland und deren Dienste und Werke sowie durch beispielhaftes Eintreten für den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit“ hervorgetreten seien. Dies alles treffe auf Wilhelm Graf von Pourtalès in beispielhafter Weise zu.

Und es gab auf der traditionellen Erntedankfeier der Kirchengemeinde in der festlich geschmückten Scheune des landwirtschaftlichen Betriebes der Familie Bruhn in Oevelgönne noch einen weiteren Grund zum Feiern: Das Pastorenteam überreichte der überraschten Küsterin Silke Rüting eine große Blumenschale zum zehnjährigen Jubiläum in ihrem Amt.

Der Festgottesdienst stand ganz im Zeichen der Tatsache, dass es auf der Erde nach wie vor Millionen von Menschen gibt, die jeden Tag Hunger leiden und um ihr tägliches Brot kämpfen müssen. Dabei regten mehrere Gemeindeglieder und die Pastoren in eindrucksvoller Weise dazu an, die Situation dieser Not leidenden Menschen vor lauter Überfluss in der westlichen Welt nicht aus dem Blickfeld zu verlieren.

mec

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